Unternehmens­portrait

Karl Ahmerkamp Vechta GmbH & Co. KG

Handel

Baugewerbe/Handwerk Holzindustrie/-verarbeitung

Größenklasse B

1 Teilnahme

Automatisch schneller

Vom lokalen Holzhandel zum überregionalen Großhandelsunternehmen: Die Karl Ahmerkamp Vechta GmbH & Co. KG richtet ihren Blick schon seit 1964 konsequent nach vorn. Zuletzt automatisierte der Holzhändler seine Kommissionierung und spart seitdem Tonnen an Zeit und CO2 ein. „Immer eine Holzidee besser“ – dass man diesem Motto gerecht werden kann, liegt auch an dem lebhaften Innovationsklima des Mittelständlers. Die Mitarbeiter ersinnen hier tagtäglich große und kleine innovative Verbesserungen.

Automatisiert statt händisch: 2020 revolutionierte das Unternehmen seine Kommissionierung. Zwei Vakuumroboter sortieren seitdem unablässig Konstruktionsvollholzstangen für Dachstühle zu versandfertigen Paketen. Während früher acht Leute mit Gabelstaplern und Paletten aufwendig kommissionierten, wird ein Auftrag heute digital eingelesen, verschnittoptimiert ausgeführt und automatisch paketiert und etikettiert. Vorteile bringt diese Neuerung nicht nur für die Produktivität und für den CO2 -Verbrauch, auch in puncto Fehlerquote und Arbeitssicherheit hat sich die Umstellung auf die automatisierte Kommissionierung bereits ausgezahlt. „Wir benötigen im ganzen Prozess gerade einmal zwei Mitarbeiter. Und vom Auftragseingang bis zur Auslieferung dauert es nur noch 24 bis 48 Stunden“, sagt Geschäftsführer Ralph Ahmerkamp stolz.

Wegweisend für die Branche

Dass diese Innovation Modellcharakter für die ganze Branche besitzt, zeigt auch ihre Förderung durch das Bundesumweltministerium. Denn die Neuerung führt zu Einsparungen von rund 90 % CO2 und ist damit ein Musterbeispiel für energieeffiziente Kommissionierung. Doch sie macht sich auch bei der Gewinnentwicklung bemerkbar: In einem schwierigen Marktumfeld und trotz Coronakrise konnte der Mittelständler seinen Ertrag deutlich steigern.

Die Macht des Freiraums

Bei Karl Ahmerkamp sind große und kleine Verbesserungen das Ergebnis der Zusammenarbeit aller miteinander. Der Geschäftsführer sieht seine Mitarbeiter als Spezialisten auf ihrem Gebiet und hält die Hierarchien entsprechend flach: „Diese Philosophie trägt tagtäglich Früchte“, betont er. So führten Mitarbeiter aus dem Versand die Installation von Rückfahrkameras an Lkws ein und reduzierten damit die Schadensquote um zwei Drittel. Im Lager wiederum erkannten die Beschäftigten den Bedarf für eine automatische Wickelmaschine, die die Lieferquote in der Folge deutlich erhöhte. Und was Mitarbeiter selbst entwickeln, lässt sich am Ende auch noch problemlos in ihren Arbeitsalltag integrieren: eine klare Win-win-Situation.

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Anna Riedl-Strasser

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