Unternehmens­portrait

JUST VACUUM GmbH

Anlagen-/Maschinenbau

Luft-/Raumfahrt

Größenklasse A

2 Teilnahmen

Innovation im luftleeren Raum

Der Weltraum … unendliche Weiten. Und richtig kalt oder eben heiß – je nachdem, wo die Sonne gerade scheint. Maschinen und Komponenten, die im All zum Einsatz kommen, müssen daher extremen Bedingungen standhalten. Die JUST VACUUM GmbH aus dem pfälzischen Landstuhl entwickelt Vakuumkomponenten und Weltraumkammern, in denen Geräte auch unter Realbedingungen des Weltalls getestet werden. Zudem hat sie eine einmalige Kombination aus zwei bisher nicht zu vereinbarenden Temperiersystemen geschaffen.

Je weniger Moleküle im Raum, desto größer das Vakuum. Dafür braucht man Pumpensysteme, die die Moleküle aus dem Raum absaugen. Sie müssen aus hochwertigem Material sein, damit ausgeschlossen ist, dass sie beim Absaugprozess selbst Moleküle ausstoßen. JUST VACUUM stellt solche Systeme her und schafft Vakuumlösungen für die Industrie, für Forschungseinrichtungen, die Luft- und Raumfahrt sowie für den Verteidigungssektor. Das Unternehmen vertreibt genormte Komponenten, stellt Sonderbauteile her und hat sich vor allem auf Weltraumsimulationsanlagen spezialisiert.

Der 360-Grad-Test

Im All herrschen immense Temperaturunterschiede. Die Bauteile müssen deshalb unter extremen Bedingungen einwandfrei funktionieren, der Anspruch an Material und Verarbeitung ist also hoch. Um auf der Erde die Bedingungen möglichst genau zu simulieren, nutzen diese Vakuumexperten eine Kombination aus flüssigem Stickstoff zum Herunterkühlen und elektrischer Heizung zum Erwärmen. In den Kammern kann damit ein Temperaturspektrum von -180 °C bis +180 °C abgebildet werden. Vor rund zehn Jahren hat der Mittelständler ein solches Projekt zum ersten Mal realisiert, damals für das Max-Planck-Institut. „Wir hatten keine Referenzen“, erzählt der Geschäftsführer Andreas Jörg. „Dass man uns das zugetraut hat, war daher eine große Ehre.“

Zwei Thermosysteme in einem

Heute können diese Spezialisten noch viel mehr, denn die Anforderungen der Kunden sind vielseitig. So hat man auf Wunsch eines Auftraggebers etwa eine Thermal-Vakuum-Kammer entwickelt, die zwei bisher nur getrennt nutzbare Temperiermöglichkeiten in sich vereint: flüssiger Stickstoff plus elektrische Heizung, temperiert mittels Thermofluid. Dies wird speziell bei weniger tiefen Temperaturen von -50 °C bis +100 °C für die Simulation von Temperaturschwankungen genutzt, bis aufs Zehntel Grad genau. Zwischen den Systemen kann ohne Anlagenumbau gewechselt werden – das ist einzigartig am Markt. Mit seinen nur 20 Beschäftigten füllt Jörg den luftleeren Raum jeden Tag mit Ideen und Innovationen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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