Unternehmens­portrait

Josef Häufele GmbH & Co. KG

Anlagen-/Maschinenbau

Kälte/Klima/Sanitär/Heizung

Größenklasse A

1 Teilnahme

Zu neuen Ufern

Dieser Betrieb taugt zum Musterbeispiel dafür, wie viel Erneuerungspotenzial im Mittelstand schlummert. Als der Josef Häufele GmbH & Co. KG, ehemals Herstellerin landwirtschaftlicher Lüftungs- und Einrichtungstechnik, der Absatzmarkt wegbrach, erfand sie sich quasi neu. So nutzte dieses in Erbach nahe Ulm angesiedelte Familienunternehmen das in Jahrzehnten angehäufte Fachwissen für einen Aufbruch zu neuen Ufern. Mittlerweile sorgen seine Anlagen in vielen Fabrikhallen und Büros für gute Umgebungsbedingungen.

„Höchst innovativ“ sei der vom Vater vor 70 Jahren gegründete Betrieb schon immer gewesen, sagt der Geschäftsführer Josef Häufele. Schon in den 1960er-Jahren gehörte der Mittelständler zu den Vorreitern beim Bau und bei der Weiterentwicklung von bis dahin unbekannten Dunstkaminen in Tierställen. Später machte man durch den Einsatz von Wärmetauschern von sich reden und setzte Maßstäbe beim Einsatz elektronisch regulierter Anlagen. Am daraus resultierenden wirtschaftlichen Erfolg indes nagt heute die Veränderung der Rahmenbedingungen: Politische Entscheidungen etwa machen Exporte in den wichtigen osteuropäischen Raum unmöglich, derweil auf den heimischen Agrarmärkten Lüftungstechnik zunehmend weniger nachgefragt wird, weil die Tierhaltung an Bedeutung verliert und sich die Haltungsformen drastisch verändern.

Radikaler Kurswechsel

Als Antwort verordnete Häufele seiner Firma einen Transformationsprozess. Der verlagert im Agrarsektor den Fokus von der Lüftungs- auf die Trocknungstechnik. Vor allem aber erschließt er ganz neue Kundenkreise: Gezielt arbeiten diese Lüftungstechniker nun daran, ihre Angebotspalette für den Einsatz in Gewerbegebäuden zu ertüchtigen. Dazu werden nicht nur die bewährten Produkte entsprechend modifiziert, man konzipiert auch neue Anlagensysteme. Zudem wurde das Leistungsspektrum über das Lüften hinaus aufs Heizen, Kühlen und Dämmen ausgedehnt. Ein Hauptaugenmerk gilt dabei der umweltfreundlichen Wärmerückgewinnung und Kühlung.

Beitrag zur Luftdesinfektion

Auf Nachhaltigkeit achtet der Mittelständler auch in den eigenen vier Wänden: Die im Werk installierte Fotovoltaikanlage liefert mehr Energie als verbraucht wird, den gesamten Wärmebedarf deckt man über Grundwasserwärmepumpen ab. Außerdem regte die Coronakrise zu einem konstruktiven Beitrag an: „Wir haben unser lufttechnisches Wissen für die Entwicklung eines Umluftreinigungsgeräts genutzt“, erzählt Häufele. Mit Erfolg: Mithilfe von UV-Technologie vernichtet das jüngst auf den Markt gebrachte „HAKAAirClean“-Gerät Bakterien und Viren – „mit einem Wirkungsgrad von bis zu 99,99 %“.

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Anna Riedl-Strasser

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