Unternehmens­portrait

J. Wagner GmbH

Anlagen-/Maschinenbau

Oberflächentechnik

Größenklasse C

2 Teilnahmen

Die Oberflächenveredler vom Bodensee

Kann das gutgehen? Ein Unternehmen, das sich Meriten mit Technologien für das Beschichten von Oberflächen verdient, will auch in der Kosmetikbranche mitmischen. Im Fall der J. Wagner GmbH darf man zuversichtlich sein: Der Maschinenbauer mit Hauptsitz in Markdorf nahe dem Bodensee hat das Zeug dazu, sich dieses zusätzliche Geschäftsfeld zu erschließen. Das ist nur eines der ehrgeizigen Projekte, die derzeit gestemmt werden, auch dank innovativer Prozesse und Organisationsmethoden.

Bekannt ist dieser Mittelständler als einer der führenden Hersteller von Geräten und Anlagen, mit denen Pulver, Lacke und Farben auf Oberflächen aufgebracht werden. Sein Portfolio reicht von der HeimwerkerSprühpistole bis zum industriellen Beschichtungssystem. Von jeher zeichnet die bereits 1947 gegründete Firma Innovationsdrang aus, jetzt legt sie noch einige Schippen drauf: „Mit unserer Unternehmensstrategie ‚Winnovation 2025‘ streben wir auf dem Gebiet der Nass- und Pulverapplikationen nichts Geringeres an als die Technologieführerschaft“, sagt der Geschäftsführer Dr. Bruno Niemeyer.

Von der Felge zur Kosmetik

Früchte hat das Einschwören der Belegschaft auf Innovation schon getragen: darunter beispielsweise eine webbasierte Plattform, mit der sich Beschichtungsanlagen intelligent visualisieren lassen, oder eine multilinguale Service-App für die Nutzer von Wagner-Industrieprodukten. Gleich ein neues Geschäftsmodell soll nun aber mit dem Projekt „IONIQ Skin“ etabliert werden. Denn dieser Hersteller nutzte das für die Felgenbeschichtung erworbene technologische Know-how dazu, ein Hautpflege-Sprühgerät auf Ionenbasis zu entwickeln. Seit Mai 2021 offeriert das eigens dafür gegründete Corporate-Start-up das neuartige Produkt samt der dazugehörigen Kosmetik.

Strukturiert Freiraum schaffen

Möglich werden derartige Innovationsschübe durch Prozesse und Methoden, die einerseits mit klaren Strukturen bewirken, dass erfolgversprechende Ideen nicht verpuffen, andererseits aber auch flexibel genug sind, Raum für ein kreatives Denken zu schaffen. Um beidem gerecht zu werden, hat man ein ausgefeiltes Instrumentarium von aufeinander abgestimmten Prozessschritten geschaffen. Es stellt sicher, dass von der Idee bis zur Markteinführung alle relevanten Faktoren, etwa Kundenbedürfnisse oder Technologieanforderungen, berücksichtigt werden. Zu schöpferischem Brainstorming lädt hingegen der vor einiger Zeit gegründete Inkubator „freiraum“ ein. „Er ist Ort und Instrument für Einzelne und Teams zur Entfaltung von Ideen für zukünftige Produkte und Dienstleistungen“, sagt Niemeyer. Dort wurde, richtig geraten, auch die Hautpflege-Idee ausgebrütet.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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