Unternehmens­portrait

INNO FRICTION GmbH

Chemie/Kunststoff

Autozulieferer/Fahrzeugbau

Größenklasse B

1 Teilnahme

Reibungslos in die Zukunft

Reibungseffekte können nutzbringende Funktionen erfüllen – gerade in der Mechanik. Solche Effekte produktiv anzuwenden ist das Metier der INNO FRICTION GmbH. Dieser erst seit Kurzem auf eigene Rechnung tätige Mittelständler entwickelt und fertigt in Hamm Reibbeläge und Gleitlagerbuchsen. Lag der Schwerpunkt in der Vergangenheit auf Pkw-Kupplungsbelägen, rücken dank der Anstrengungen des innovationsfördernden Top-Managements jetzt andere Anwendungsfelder in den Vordergrund, für die eigene Materialien entwickelt werden.

Entstanden ist die INNO FRICTION GmbH 2019 durch einen Management-Buy-out. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich unter dem Dach einer führenden Zulieferergruppe für die Automotive- und Maschinenbausparte hauptsächlich mit der Produktion von Reibbelägen für Autos beschäftigt. Eine vorausschauende Führungsspitze verordnete dem bereits 1962 gegründeten Traditionsunternehmen dann eine Frischzellenkur, deren Verwirklichung ab einem gewissen Stadium ein eigenständiges Agieren nahelegte.

Mehr Spielraum

Das Wagnis, sich auf eigene Beine zu stellen, hat sich gelohnt: Die gewonnene Entscheidungshoheit ermögliche es, „schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Wir haben außerdem zusätzliche Kooperationen aufgebaut, dank derer wir unsere Materialien gezielt in neue Märkte bringen können“, sagt der Geschäftsführer Vertrieb Frank Steinhauer. Mehr Handlungsspielraum gibt es auch nach innen. So wird an der Entwicklung automatisierter Herstellungsverfahren gearbeitet, ebenso an einer höheren Fertigungstiefe. Laut Steinhauer ist das ein Teil der Strategie, die auf Kompetenzerweiterung zielt und für die das Unternehmen überdies kräftig in neue Maschinen und Werkzeuge investiert.

Zu neuen Ufern

Das Kernelement im Transformationsprozess ist indes die Ausweitung der Produktfelder: Gestützt auf das Know-how bei Kupplungsbelägen, nimmt dieser Materialspezialist Zukunftsmärkte ins Visier, beispielsweise die der Windkraft und der Mikromobilität. So hat man etwa ein kostengünstig und energieeffizient herstellbares High-Performance-Material für Windräder auf den Markt gebracht. Außerdem arbeitet das Unternehmen gerade mit namhaften Herstellern an mehreren Projekten auf dem Gebiet der E-Mobilität zusammen. Die Orientierung an „grünen“ Marktsegmenten darf getrost als ein Bekenntnis zu Klimazielen begriffen werden: INNO FRICTION will noch 2021 die eigenen CO2 -Emissionen im Vergleich zu 2018 um mindestens 80 % senken.

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Anna Riedl-Strasser

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