Unternehmens­portrait

IKA-Werke GmbH & Co. KG

Pharma/Labortechnik

Mess-/Prüftechnik

Größenklasse C

5 Teilnahmen

111 Jahre und kein bisschen müde

Als dieses Unternehmen das Licht der Geschäftswelt erblickte, herrschte in Deutschland noch ein Kaiser. Staub angesetzt hat die IKA-Werke GmbH & Co. KG in ihrer Ehrfurcht gebietenden Vita nicht – im Gegenteil: Das Familienunternehmen mit Hauptsitz im badischen Staufen ist heute weltweit die Nummer eins in der Labor- und Prozesstechnikbranche. Einen großen Anteil am Firmenerfolg hat das Top-Management, denn es beschränkt sich nicht aufs Verwalten, sondern treibt das Innovationsgeschehen kontinuierlich voran.

„Wir sind heute mit elf Standorten auf vier Kontinenten präsent. Produktinnovationen sind bei IKA selbstverständlich, und das seit 111 Jahren“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter René Stiegelmann. Als Beleg kann er eine ganze Reihe von Geräten ins Feld führen, die aus den Forschungslaboren dieser Welt nicht mehr wegzudenken sind. Allein 2018 bis 2020 haben diese Südbadener mit zahlreichen Produktverbesserungen und drei Weltneuheiten von sich reden gemacht, darunter ein Elektrosynthese-System, das die synthetisch-organische Chemie ökologisch nachhaltig mit der Elektrochemie verbindet.

Chefsache Innovation

Dirigiert wird der Ideenreigen von René Stiegelmann, Erhard Eble und Werner Kanzinger. Unterstützt von Bereichsverantwortlichen, legen die drei Geschäftsführer die strategischen Schwerpunkte fest. Im Auge haben sie dabei stets die Technologieführerschaft. So hat man beispielsweise frühzeitig mit Eigenprodukten wie der Software „labworldsoft“ auf den Trend zum digitalen Labor reagiert und Virtual Reality so erfolgreich eingesetzt, dass aus dem Spin-off ein eigenständiges Unternehmen gegründet wurde. Auch am Geschäftsmodell wird stetig getüftelt. In den letzten Jahren, berichtet Stiegelmann, habe die Führung das Portfolio zielstrebig so ausgebaut „dass wir dem Kunden nicht nur ein Produkt, sondern ganze Problemlösungen anbieten können“.

Meilensteine und mehr

Diese rasante Gangart wäre ohne feste Strukturen undenkbar. Große Sorgfalt verwendet die Führung daher auf die interne Organisation. Die ist von kurzen Entscheidungswegen und Freiräumen geprägt, damit sich das kreative Potenzial entfalten kann. Begleitet werden die Entstehungsprozesse von Meetings, bei denen neben dem Management und Vertretern der Abteilungen auch externe Wissenschaftler mit am Tisch sitzen. Klar definierte Abläufe und ein Meilensteinsystem sorgen dann dafür, „dass das fertige Produkt auf allen Gebieten qualifiziert ist“, erläutert der Geschäftsführer. Das sind gute Voraussetzungen dafür, die ehrgeizigen Pläne des innovationshungrigen Mittelständlers voranzubringen. Im Visier hat IKA als nächstes die boomende Life-Science-Branche.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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