Unternehmens­portrait

HTU Härtetechnik Uhldingen-Mühlhofen GmbH

Autozulieferer/Fahrzeugbau

Größenklasse B

1 Teilnahme

Viele Eisen im Feuer

Mittels Wärmebehandlung lassen sich die Gebrauchseigenschaften von Eisenwerkstoffen verbessern, etwa die Belastbarkeit oder die Verschleißfestigkeit. Darauf ist die HTU Härtetechnik Uhldingen-Mühlhofen GmbH spezialisiert. Sie veredelt die Produkte ihrer Kunden, die aus der Autoindustrie, der Medizintechnik, der Schiff- und Luftfahrt und dem Maschinenbau kommen – also aus Bereichen, in denen es auf höchste Sicherheit und Qualität ankommt. Mit modernen Fertigungsanlagen bietet die Firma Dienstleistungen auf dem neuesten Stand der Technik an.

Die Experten für Wärmebehandlung entwickeln nicht nur Lösungen für die Erfordernisse ihrer Kunden, sie denken immer schon einen Schritt weiter. Ein Beispiel dafür ist das Thema E-Mobilität: Schon früh hat das Unternehmen mit Sitz am Bodensee Verfahren entwickelt, mit denen sich bei Getrieben von Elektroautos Gewicht einsparen lässt. Auch Verbrennungsmotoren werden dank dieser Verfahren leichter und damit effizienter. „Immer wieder nutzen wir unsere Produktion für Versuche, um die Produkte unserer Kunden zu optimieren“, erklärt der Geschäftsführer Siegfried Heger. Er fordert innovatives Denken von seinen Mitarbeitern. „Ohne Versuchsreihen gäbe es keine Weiterentwicklung unserer Prozesse.“ Je höher die Anforderung, umso begeisterter gehen die Spezialisten an die Arbeit – am liebsten in interdisziplinären Teams.

Energie für Schwimmbad und Sporthalle

Bei all ihrem Tun hat die HTU Härtetechnik stets die Umwelt im Blick. Schließlich ist bei der Wärmebehandlung nun mal viel Energie nötig. Gemeinsam mit der örtlichen Gemeinde überlegte man sich daher eine Lösung, um diese Energie weiter nutzen zu können. Nun versorgt die Abwärme aus den Prozessen, die in der Härterei entsteht, die benachbarte öffentliche Sport- und Schwimmhalle: Über eine Fernwärmeleitung werden deren Raumluft, das Schwimmbecken und das Brauchwasser aufgeheizt.

Eigene Zertifikate

Auch von den Mitarbeitern aus der Fertigung kommen oft gute Anregungen, zum Beispiel der Umstieg von Kohlenstoffmonoxid auf Kohlenstoffdioxid bei der Oberflächenbehandlung. Das ist nämlich im Gegensatz zu Kohlenstoffmonoxid ungiftig, hat aber nach entsprechender Anpassung der Prozesse das gleiche Ergebnis. Damit solch gute Ideen nicht ausgehen, setzt das Unternehmen auf Weiterbildung im eigenen Haus. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer wurde ein Zertifikat für Quereinsteiger entwickelt. „Da der Beruf Wärmebehandler nicht allzu häufig ausgebildet wird, sorgen wir selbst für qualifizierten Nachwuchs“, sagt Siegfried Heger. Es ist also kein Wunder, dass die Firma in puncto Innovation noch einige Eisen im Feuer hat.

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Anna Riedl-Strasser

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