Unternehmens­portrait

Hofmann & Vratny OHG

Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse B

1 Teilnahme

Die Zukunft in Form bringen

Durch eine spezielle Beschichtung werden Fräswerkzeuge besonders leistungsfähig. Sie wird mittels eines physikalischen Verfahrens, des sogenannten „physical vapour deposition“, aufgebracht. Die Hofmann & Vratny OHG produziert rund zwei Millionen Fräser jährlich und gehört damit zu den größten Herstellern in der EU. Das Besondere: Ihre Fräser sind äußerst innovativ und von herausragender Qualität. Dafür forscht das Unternehmen unerlässlich und kooperiert mit ausgewählten Partnern.

Von der Luft- und Raumfahrt bis zur Medizintechnik: Wer Metallteile oder Kunststoff formen will, braucht einen Fräser. Sollen diese Werkzeuge außergewöhnlich präzise und leistungsfähig sein, sind die Kunden bei Hofmann & Vratny an der richtigen Adresse. Mit viel Forscherdrang, klugen Kooperationen und einem ausgesprochen modernen Maschinenpark fertigt die Firma Fräswerkzeuge, die Konkurrenten erblassen lassen. „Bei einem Wettbewerb traten unsere Mitbewerber gar nicht mehr an, als sie hörten, dass wir mit einem neuen Produkt teilnehmen“, erzählt der Geschäftsführer Marius Heinemann-Grüder stolz.

Fräser ist nicht gleich Fräser

Ob zur Bearbeitung von Stahl, Titan, Aluminium oder Kunststoff: Das Unternehmen hat inzwischen mehr als 12.000 hochwertige Fräser für ganz spezielle Aufgaben im Programm. „Natürlich sind unsere spezifischen Fräser viel leistungsfähiger als universell einsetzbare Werkzeuge“, erklärt Heinemann-Grüder. So entwickelte man mit dem „blauen Fräser“ zur Bearbeitung von gehärtetem Stahl schon 2002 gemeinsam mit einer Partnerfirma eine weltweit einzigartige blaue Farbschicht. Die wurde im Laufe der Jahre zahlreiche Male kopiert, bleibt aber bis heute unerreicht. „Über den optischen Effekt hinaus ergibt sich durch die perfekte Abstimmung auf das Material eine immense Performancesteigerung“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Vratny.

Mehrstufiger Entwicklungsprozess

Jede Produktlinie besitzt eine eigene Beschichtung mit spezifischer Farbe. Bis ein lila Fräser für Titan oder ein grüner für Aluminium auf den Markt kommt, durchläuft er einen mehrstufigen Entwicklungsprozess: „Wir erforschen zunächst das Ausgangsmaterial, testen, wie sich der Schliff auswirkt, und entwickeln dann eine individuelle Beschichtung. Das Zusammenspiel aus Substrat, Geometrie und Beschichtung wird solange getestet und modifiziert, bis es perfekt ist“, sagt Vratny. Sonderanfertigungen, spezielle Anforderungen, die Digitalisierung und neueste Entwicklungen wie der 3-D-Druck sind ein Anreiz, noch innovativer zu denken und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn dieser Mittelständler will die Zukunft der Industrie aktiv mitgestalten.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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