Unternehmens­portrait

Helmut Bünte® GmbH

Autozulieferer/Fahrzeugbau

Größenklasse A

2 Teilnahmen

Raum für Ideen

Die Verwaltung neuer Ideen ist in vielen Firmen eine Wissenschaft für sich. Es kann aber auch ganz einfach gehen – wie bei der Helmut Bünte® GmbH in Hilter am Teutoburger Wald, einem Zulieferer von sicherheitsrelevanten Komponenten für Pkw-Anhänger. Flache Hierarchien sowie innovationsfreudige und empathische Führungskräfte, die ihre Entscheidungen transparent kommunizieren, sind hier der Schlüssel zu einem Innovationsklima, in dem Neuerungen wachsen und gedeihen können.

Wer bei diesem Mittelständler eine gute Idee hat, wird immer als Teamlead mit in das Innovationsprojekt aufgenommen. Dahinter steht eine positive Fehlerkultur und die Botschaft: Jeder kann mitmachen. „Wir konzentrieren uns aktuell darauf, alles abzuschaffen, was jemanden daran hindern könnte, seine Ideen einzubringen und voranzutreiben“, erklärt Sven Herwig, der die Firma in zweiter Generation führt. Sie verfügt über ein Vollsortiment von 15.000 Ersatzteilen. Seit 2020 werden zudem rund 600 Artikel unter eigenem Label vertrieben – vom Stützrad über die Kugelkupplung bis zur Achse.

Digitalisierte Logistik

Zu den Alleinstellungsmerkmalen des Unternehmens zählen die markenübergreifende, technische Expertise und eine Lieferquote von 97 %. „Und wir bieten als einziger Zulieferer die Möglichkeit, die Produkte auf Kundenwunsch zu individualisieren. Außerdem liefern wir auch Kleinsendungen“, erläutert Sven Herwig. Als Großhändler ist er quasi dazu gezwungen, sich immer wieder neu zu erfinden. Das jüngste Beispiel: Dank einer neuen Logistiklösung werden die Lagerbestände vollautomatisch überwacht und digital kommissioniert. „Damit sind wir auch in der Lage zu prognostizieren, was wir zu bevorraten haben“, sagt Herwig. Darüber hinaus erhöht sich die Artikelverfügbarkeit, und Belastungsspitzen können intern besser ausgeglichen werden.

Erfolg abseits des Kerngeschäfts

Innovationsgeist und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, haben die Verantwortlichen auch in der Coronakrise gezeigt: In nur wenigen Wochen entwickelte man fernab des eigentlichen Kerngeschäfts einen berührungslosen Hygienespender. Die Idee dazu stammte aus der Belegschaft. Das Familienunternehmen war fast zwei Monate lang der einzige Anbieter deutschlandweit, der ab Lager liefern konnte. Heute findet man das Produkt in Krankenhäusern, Flughäfen, auf Messen, in Einkaufszentren und in Arztpraxen. „In dieser Geschwindigkeit etwas völlig Neues geschaffen zu haben macht uns sehr stolz“, sagt der Geschäftsführer.

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Anna Riedl-Strasser

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