Unternehmens­portrait

Heinrich Meyer-Werke Breloh GmbH & Co. KG

2023

Baugewerbe/Handwerk

Holzindustrie/-verarbeitung

Größenklasse C

2 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Moritz Meyer (Geschäftsführung)

An die nächsten Generationen denken

Den Grundstein für das Unternehmen legte der Zimmermannsmeister Hans Christoph Meyer 1836. Heute werden die Heinrich Meyer-Werke Breloh GmbH & Co. KG in der sechsten und siebten Generation geleitet. Vater und Sohn fungieren im Top-Management als Innovationstreiber. Der Familienbetrieb fertigt Fenster und Türen, Carports, Terrassenüberdachungen und Gartenschränke sowie in einem Beteiligungsunternehmen Kalksandsteine in allen Variationen — alles made in Germany.

„Seit mehr als 185 Jahren haben wir uns weiterentwickelt — und das werden wir auch weiterhin tun“, betont der Geschäftsführer Heinrich Moritz Meyer. Gemeinsam mit seinem Vater diskutiert er auf verschiedenen Ebenen regelmäßig darüber, wie die Baubranche in Zukunft aussehen wird und wie man das Bauen effizienter machen kann. Viele Ideen stammen aus dem engen Kontakt der Geschäftsleitung mit den Kunden. Das Innovationsmanagement liegt in ihren Händen. „Wir entscheiden sehr flexibel und schnell, welche Innovationsprojekte wir verfolgen, und organisieren die dafür nötigen Ressourcen“, erklärt Heinrich Moritz Meyer.

Co-Creation mit Kunden und Zulieferern

Die größten Herausforderungen sehen die Geschäftsführer im Fachkräftemangel und bei den steigenden Preisen für Baumaterialien. Daher konzentrieren sie sich mit ihrer Firma stark auf modulares Bauen: Vorgefertigte Teile anzuliefern, statt Einzelteile an der Baustelle zusammenzusetzen — das spart Zeit, Geld und Manpower. Hierbei hilft auch das neuartige HM-Modul, das sämtliche Teile, beispielsweise Fenster, Beschattungssysteme und Lüftung, enthält und wie ein XL-Stein per Kran im Neubau versetzt und vermauert werden kann. „Die Idee kam von der Geschäftsleitung. Wir haben sie mit einem Kunden kurzfristig ausprobiert und anschließend weiterentwickelt“, erklärt Heinrich Volker Meyer. Diese Art von Co-Creation hat ein Ziel: Stets Vorreiter beim Thema Bauen zu sein — und genau so lautet auch die Innovationsstrategie der Unternehmensleitung.

Nachhaltigkeit als Innovationsthema

Darüber hinaus ist dem Führungsteam Nachhaltigkeit besonders wichtig. Energie- und Rohstoffeffizienz sind Kerninnovationsthemen. So wird zum Beispiel seit einiger Zeit beim Fensterbau weniger Stahl verwendet, weil das Material einen hohen CO2-Abdruck hinterlässt. Stattdessen setzt man auf Kleberoboter. Dass das Familienunternehmen zudem nachhaltige Forstwirtschaft betreibt, passt gut ins Bild. „Auch hier denken wir, wie bei allem, was wir tun, immer an die nächste Generation“, betonen Vater und Sohn.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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