Unternehmens­portrait

Gutekunst Formfedern GmbH

Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse B

15 Teilnahmen

Wachsen in der Nische

Spezialisten konzentrieren sich voll auf ihren Markt, weil sie ihr Gebiet verstehen wie kein anderer – und gerade dadurch erschließen sie sich oftmals neue Märkte. Das zeigt auch das Beispiel der Gutekunst Formfedern GmbH. Sie zählt zu den führenden Federnherstellern Europas und verfügt über eine einzigartige Expertise in der Konstruktion, der Projektierung und der Produktion von Spezialfedern. Diesen Status hat sich der Mittelständler mit Sitz im Schwarzwald vor allem durch seinen Fokus auf eine gute Außenwirkung verschafft.

Gutekunst – der Name allein wäre schon Programm. Doch nur gut zu sein reicht dem Familienunternehmen in Pfalzgrafenweiler nicht: Dem Top-Management geht es zudem um Wachstum in der Nische und darum, die Sichtbarkeit der Firma nach außen zu erhöhen. „Wir wollen uns nicht abschotten, sondern unsere Innovationskraft auch deutlich zeigen“, sagt der Geschäftsführer Hagen Gutekunst. Einen Imagegewinn hat Gutekunst vor allem mit einem eigenen Blog für Studenten, Techniker oder Ingenieure erzielt, in dem regelmäßig interessante Themen in Sachen Federnkonstruktion und -produktion behandelt werden.

Ein formvollendetes Ideenreich

„Damit haben wir aktuell den Einstieg in die Medizin- und die Umwelttechnik geschafft. Dieses Geschäftsfeld wollen wir nun weiter ausbauen“, erklärt Gutekunst. Jede Branche stellt andere Anforderungen an die Form der Federn und an die Behandlung der Oberfläche. In der Medizintechnik müssen die kleinen Helfer zum Beispiel strengen Handhabungs- und Hygienevorschriften entsprechen und intensiven Reinigungsprozessen standhalten. Die Federn von Gutekunst findet man in Krankenhäusern im OP-Besteck, in Apparaten und Beleuchtungskörpern oder in speziell entworfenen Metallclips zur Beschriftung.

Die Krise als Chance genutzt

Inzwischen hat sich dieser Federnexperte vom reinen Produzenten zum Dienstleister entwickelt und punktet mit einem hervorragenden Innovationsklima: Die Mitarbeiter können eigene Ideen einbringen und sich zudem an deren Weiterentwicklung beteiligen. Dabei hilft die Kultur des „offenen Büros“ mit Großraumbüros, in denen auch die Geschäftsleitung sitzt. Auf diese Weise wird die Kommunikation intensiviert und die Scheu der Mitarbeiter minimiert. „Dank der hohen Eigenmotivation entstehen viele neue Ideen, zuletzt in der Coronakrise etwa die des Neueinstiegs in den österreichischen Markt“, sagt Hagen Gutekunst. Einzigartigkeit kann man nur selbst schaffen – auch das macht diesen Spezialisten aus.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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