Unternehmensporträt
GROSS GmbH
Unternehmensporträt
Arbeiten bedeutet, gemeinsam zu leben
Die Welt wird immer komplexer. Das weiß Michael Gross. Umso wichtiger ist dem Geschäftsführer der GROSS GmbH, dass sich seine Mitarbeiter auf dem Firmengelände wohlfühlen, ihre gemeinsame Lebenszeit positiv gestalten. Mit 64 Mit-Denkern und Mit-Unternehmern, davon 5 Auszubildenden, entstehen bei dem Druckluftspezialisten viele Ideen für neue Produkte und Geschäftsfelder. Kontinuierliches Wachstum und eine nachhaltige Unternehmenspolitik kommen der gesamten Wirtschaft zugute.
Als im Jahr 2020 neu gebaut werden sollte, legte Michael Gross erstmal die Pläne auf den Tisch. Dann waren die Mitarbeiter gefragt. Sie sollten sagen, was sie brauchen, um optimal zu arbeiten. Die technischen Kollegen ließen sich nicht zweimal bitten und zeichneten eine Werkstatt, wie sie sie gerne hätten. Genau so wurde sie dann gebaut: mit Öllager und einem Besprechungsraum mit 15 Netzwerkanschlüssen. „Sie können sich das wie ein Servicecenter vorstellen. Die Techniker stecken morgens ihre Laptops ein, replizieren ihre Aufträge und könne online arbeiten“, sagt Michael Gross. Typisch für eine GROSS-Initiative: Indem das Team komfortabler arbeiten kann, wird das Unternehmen insgesamt schneller. Die Produktivität steigt.
Michael Gross, Geschäftsführer
Wellnessbereich und Betriebstankstelle
Der Neubau versinnbildlicht die Unternehmensphilosophie: Mitarbeiter können mit ihren Partnern einen Wellness- und Sportbereich nutzen. Die Cafeteria wirkt fast überdimensioniert. Michael Gross: „Die Leute sollen sich wohlfühlen. Dann haben sie auch Lust, sich ums Unternehmen zu kümmern“ Zum ganzheitlichen Ansatz gehört neben der sozialen auch die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Die Betriebstankstelle spart Zeit vor den Serviceeinsätzen. Allerdings finden sich im modernen Fuhrpark auch vollelektrische und Hybridfahrzeuge, sodass die Mitarbeiter ihre Fahrzeuge passend zum Einsatz auswählen können. Geheizt wird mit Biomasse und die große Photovoltaikanlage produziert mehr Strom, als GROSS verbraucht.
Druckluft aus der Energiebox
Auch beim Topseller, dem Druckluftcontainer „GROSS Airbox“, hat das Unternehmen Nachhaltigkeit mitgedacht: Der Drucklufterzeuger ist zugleich eine Energiebox. Die aus der Verdichtung zurückgewonnene Wärme sowie Biomasse dienen zum Heizen. So gewinnen Kunden saubere Druckluft und sparen obendrein noch Geld. Der Geschäftsführer weiß, dass Kunden nach wie vor ökologische Aspekte in ihre Investitionen einbeziehen. Sie entscheiden sich für technologisch durchdachte Produkte, die einen echten Mehrwert bieten.
Interview mit Michael Gross
Weshalb ihm um die Zukunft der GROSS GmbH und des Standorts Deutschland nicht bange ist, verrät Michael Gross.
Herr Gross, 2025 haben Sie Ihren Master gemacht. Herzlichen Glückwunsch! Ihr Unternehmen wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Weshalb haben Sie sich nach mehr als 3 Jahrzehnten noch einmal an einer Uni eingeschrieben?
Danke für die Glückwünsche. Das Studium hat sich für mich gelohnt. Vor drei Jahren überschritten wir die 10-Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Ich suchte nach neuen Ideen, um das weitere Wachstum gut zu gestalten. Meine Zeit an der Technischen Hochschule Mittelhessen nutzte ich, um einen kohärenten, zukunftsfähigen Managementansatz zu entwickeln, der sowohl ökonomische als auch ökologische und soziale Nachhaltigkeit gewährleistet und das Geschäft voranbringt. Wir haben viel in Gruppen gearbeitet. Ich brachte Berufs- und Managementerfahrung mit, während einige jüngere Kommilitonen fit in KI waren. Das hat viel Spaß gemacht.
Wie blicken Sie in die Zukunft?
Absolut positiv. Das Jahr 2024 war das beste in unserer Firmengeschichte. 2025 lag der Umsatz
„Ich blicke absolut positiv in die Zukunft.“
Michael Gross, Geschäftsführer
Welche Rolle spielt die Airgroup für GROSS?
Wir haben die Serviceorganisation für Drucklufttechnik vor 20 Jahren mit drei Partnern gegründet. Mittlerweile decken wir mit 15 Gesellschafterbetrieben und etwa 120 Servicetechnikern ganz Deutschland ab. Wenn wir also hier aus Wettenberg eine Anlage in ein anderes Bundesland liefern, werden unsere Kunden auch dort hervorragend betreut, während wir hier im Umkreis die Anlagen unserer Partner warten. Ich sehe die Airgroup als mittelständische Initiative für mittelständische Unternehmen. Ein typisches Beispiel für Qualität made in Germany. Die begegnet mir jeden Tag. Ich glaube, dass wir viel besser sind, als wir denken.