Unternehmens­portrait

FUCHS Verwaltungs AG

Anlagen-/Maschinenbau

Transport/Verkehr/Logistik

Größenklasse B

1 Teilnahme

Sich auf seine Stärken besinnen

Dem bisherigen Trend des Outsourcings folgt seit einiger Zeit das Bestreben nach mehr Autarkie durch die Wiedereingliederung von Prozessen. Diesen Weg beschreitet auch die FUCHS Verwaltungs AG: Sie hat in nur fünf Jahren die Organisation eines führenden mittelständischen Herstellers von Fördertechnik und zweier ausgegründeter Tochterunternehmen komplett neu geordnet. Das dadurch aufgebaute interne Know-how und die geringere Abhängigkeit von Lieferanten machen sich inzwischen doppelt bezahlt.

Vor den Toren Hamburgs, in Oststeinbek, entwickelt, fertigt und wartet die in zweiter Generation familiengeführte FUCHS Fördertechnik GmbH seit 60 Jahren innovative Kransysteme, die weltweit im Schiffbau sowie im Offshore- und Industriebereich eingesetzt werden. Um Kosten zu sparen und weil die Fertigungstiefe im eigenen Haus nicht genügte, lagerte man spezielle Schweiß-, Lackier- und mechanische Arbeiten über lange Zeit hinweg an externe Dienstleister aus. Diese Strategie erwies sich laut dem Vorstand Moritz Remmers jedoch als Sackgasse. „Wir sind in zu große Abhängigkeit geraten“, erklärt er. „Unsere Beschaffungskosten und der Aufwand für die Qualitätssicherung stiegen, zudem waren die Lieferketten oft nicht hinreichend belastbar.“ Deshalb setzte ein Umdenken ein: „2015 beschlossen wir, solche und ähnliche Arbeiten Zug um Zug ins eigene Haus zu holen – auch mit dem Ziel, von uns selbst nicht genutzte Kapazitäten externen Kunden anzubieten.“

Umfassende Restrukturierung

Aus der Fördertechnik gingen infolgedessen 2016 und 2020 Tochterfirmen für moderne Oberflächentechnik sowie für die mechanische Bearbeitung und Zerspanung hervor. Die gesamte Gruppe ist inzwischen unter dem Dach der ebenfalls neuen Verwaltungs-Holding versammelt, mit Moritz Remmers als Vorstandsvorsitzendem. Gemeinsam mit einem dreiköpfigen Team steuert er die übergeordneten Innovationsprozesse wie Digitalisierung und Automatisierung, die Produktentwicklung hingegen obliegt den jeweiligen Tochtergesellschaften.

Synergien und neue Geschäftsfelder

Mittlerweile fungiert die FUCHS Oberflächentechnik GmbH längst nicht mehr nur als Zulieferer für die Fördertechnik – stolze 60 % ihres Umsatzes erwirtschaftet sie bereits durch externe Aufträge. Eine ähnlich erfreuliche Entwicklung strebt Remmers auch für den Geschäftsbereich der mechanischen Bearbeitung an. „Wir wussten, dass wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würden“, sagt er. „Aber die Effizienz dieses bewusst herbeigeführten Win-win-Szenarios hat uns dann doch positiv überrascht.“

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Anna Riedl-Strasser

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