Unternehmens­portrait

FREQCON GmbH

Elektronik/Elektrotechnik

Energie Erneuerbare Energien

Größenklasse B

1 Teilnahme

Pioniere der Windindustrie

Damit Windenergie ins Stromnetz eingespeist werden kann, braucht man sogenannte Frequenzumrichter. Sie machen den gewonnenen Strom netzkonform. Die ersten Vollumrichter für Windenergieanlagen wurden vor 30 Jahren von der FREQCON GmbH entwickelt. Der weltweit tätige Familienbetrieb im niedersächsischen Rethem existiert seit 1988. Mit 80 Beschäftigten ist er heute einer der führenden deutschen Hersteller von Frequenzumrichtern und Regelungssystemen, die eine effiziente und zuverlässige Netzintegration erneuerbarer Energiequellen erlauben.

Für Netzbetreiber ist der Ausbau erneuerbarer Energien herausfordernd, denn sie einzuspeisen erfordert Maßnahmen zur Netzstabilisierung. Da sind die innovativen Produkte der FREQCON gefragt: Der Mittelständler legt seinen Fokus auf Forschung und Entwicklung und kooperiert mit einer Reihe von nationalen und internationalen Universitäten. So entwickeln seine Mitarbeiter eine Windenergieanlage mit integriertem Batteriespeicher gemeinsam mit einer deutschen Universität und dem Fraunhofer Institut. „Unser Ziel ist die Stabilisierung des öffentlichen Stromnetzes durch den Einsatz von Windenergieanlagen mit integriertem Energiespeicher“, erklärt der Geschäftsführer Norbert Hennchen.

Hilfe für entlegene Regionen

Von dieser Forschung sollen in Zukunft viele profitieren. „Weltweit leben mehr als 1,2 Milliarden Menschen in ländlichen Gebieten ohne Stromversorgung. Unsere Technologien liefern ihnen stabil und umweltschonend fließende Elektrizität“, sagt Hennchen. Aktuell zum Beispiel in China: Für einen der größten chinesischen Hersteller von Windenergieanlagen entwickelte FREQCON einen integrierten Umrichter, der ein Inselnetz aufbauen kann und kleinere Einrichtungen mit Energie versorgt. Er ist für entlegene Regionen konzipiert, etwa für Raststätten an langen Highways im chinesischen Hochland, ohne Anschluss ans öffentliche Stromnetz. Auch für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für die Industrie hat FREQCON richtungsweisende Systeme im Portfolio.

Minister für Forschung

Damit die Firma weiterhin Pionierarbeit leisten kann, widmet Norbert Hennchen 60 % seiner Arbeitszeit dem Thema Innovation. Unterstützt wird er von den „Ministern für Forschung“ – acht Mitarbeitern aus verschiedenen Arbeitsgruppen. Sie diskutieren regelmäßig neue Ideen und schätzen deren Chancen und Risiken ein. Vorschläge erhalten sie über einen im Unternehmen etablierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Das lohnt sich: Immerhin die Hälfte des Umsatzes der vergangenen drei Jahre stammt aus innovativen Lösungen. Besonders einfallsreiche Mitarbeiter erhalten zum Dank ein Elektrofahrzeug zur privaten Nutzung.

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Anna Riedl-Strasser

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