Unternehmens­portrait

Foundation Medicine GmbH

Gesundheitswesen

Größenklasse B

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Die Tumorprofiler

Im bayerischen Penzberg heben Naturwissenschaftler die Charakterisierung von Krebserkrankungen auf ein höheres Niveau: Das molekulargenetische Labor der Foundation Medicine GmbH ermittelt anhand einer noch wenig verbreiteten Methode Genveränderungen bei Tumorpatienten, um daraus geeignete Therapien abzuleiten. Ein übergeordnetes Ziel liegt im Wissenstransfer zwischen Forschern und Onkologen in Deutschland und weit darüber hinaus. Seit seiner Gründung vor fünf Jahren ist das Unternehmen damit wesentlich vorangekommen.

Die deutsche Tochterfirma des US-Unternehmens Foundation Medicine, das sich der Transformation der Krebstherapie verschrieben hat, analysiert das Erbgut der Tumore von Krebspatienten – im Jahr 2020 anhand von etwa 10.000 aus 27 Ländern eingeschickten Gewebe- und Blutproben. Die Wissenschaftler identifizieren darin Mutationen, die bösartige Geschwüre entstehen und wachsen lassen. „Wir charakterisieren einen Tumor mittels umfangreicher genetischer Untersuchungen mit dem Ziel, für die Patienten die bestmögliche Therapie zu finden“, erklärt die Geschäftsführerin Dr. Vera Grossmann. Der Clou des in den USA entwickelten innovativen Verfahrens: Der Test analysiert parallel mehrere Hundert mit der Entstehung von Krebs assoziierten Gene in einer Rekordzeit von acht bis zehn Kalendertagen. Onkologen können damit für Menschen in weit fortgeschrittenen Stadien der Krankheit wertvolle Zeit gewinnen.

Personalisierte Medizin

Die Wissenschaftler verfügen über mehrere Hunderttausend auf freiwilliger Basis gesammelte Daten von Patienten. Diese werden in einer Datenbank mit klinischen Studien, Fachliteratur und aktuellen Erkenntnissen aus der Krebsforschung miteinander verknüpft. Mit dem Befund werden den Ärzten die für ihre Patienten relevanten Informationen zur Verfügung gestellt. So lassen sich individuelle Befunde mit allen bekannten Behandlungsformen matchen. „Bis jetzt hat noch kein Arzt derart geballtes Wissen permanent abrufbar“, sagt Vera Großmann.

Deutscher Standort als International Hub

Das äußerst innovationsorientierte Top-Management arbeitet inzwischen erfolgreich am internationalen Roll-out. Im Zuge dessen transferiert man das Testverfahren an Partnerlabore in Österreich, Frankreich, China, Israel und in der Schweiz. „Wir bringen unsere Produkte dorthin, schulen das medizinische Fachpersonal und begleiten die Partner bei ihren Validierungsprozessen“, erläutert Grossmann. Ergänzend zum Kerngeschäft der Patientenversorgung arbeitet Foundation Medicine mit über 50 Pharmafirmen zusammen und sucht gemeinsam nach passenden Biomarkern für zielgerichtete Krebstherapien.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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