Unternehmens­portrait

FIT AG

2020

3-D-Technologie

Chemie/Kunststoff

Größenklasse C

1 Teilnahme

Aus der Garage in die Zukunft

1995 gründete Carl Fruth in seiner Garage die FIT AG. FIT steht für „Fruth Innovative Technologien“. Das Thema Innovation ist also ganz zentral für den Mittelständler, der mit seinen 280 Beschäftigten heute die nationale Nummer eins der 3-D-Druck-Branche ist und der auch international zur Spitzengruppe zählt. Dieser Spezialist für additive Fertigung, wie der industrielle 3-D-Druck auch genannt wird, liefert Bauteile für ganz verschiedene Branchen und ist in Lupburg in der Oberpfalz zu Hause.

Ihr Innovationsmanagement koordiniert die Firma in einem eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsbereich. Außerdem gründete Carl Fruth den FIT-Campus. Hier ist zum Beispiel eine Entwicklungspartnerschaft mit Toyota angesiedelt. Ein Ergebnis dieser Partnerschaft: Die Oberpfälzer stellen nun Metallbauteile mittels 3-D-Druck in Serien her. „Wir haben anhand verschiedener Bauteile aus dem Automotivesektor erfolgreiche Testversuche gestartet und eine gleichbleibend hohe Bauteilqualität im Fertigungsprozess erzielt. Bis dato war es kaum möglich, Metallteile additiv in Serie herzustellen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Carl Fruth stolz. Das ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, der sich in einer deutlich verbesserten Marktposition zeigt.

Zum Schutz der Korallenriffe

Eine weitere Innovation entwickelte man für eine Hilfsorganisation, die Korallenlarven züchtet und damit sterbende Korallenriffe rettet: Über künstliche, additiv gefertigte Besiedlungsstrukturen der FIT AG gelangen die Larven ins Meer, sodass neue Korallenriffe entstehen können. Die Mitarbeiter entwickelten dafür eine einzigartige Lösung – ein spezielles Keramikpulver und einen darauf angepassten Keramik-3-D-Druck. Mehrere Tausend dieser Bauteile sind schon erfolgreich in der Karibik eingesetzt worden. In Zukunft sollen noch mehr als eine Million davon hergestellt und ausgebracht werden. So trägt dieser Mittelständler dazu bei, dem weltweiten Korallensterben entgegenzuwirken.

Innovation als Brennstoff

Die Belegschaft trägt Ideen und Verbesserungsvorschläge jederzeit und direkt an die Geschäftsführung heran. „Innovationen sind unser Brennstoff. Deshalb gibt es bei uns weder unnötige Bürokratie noch hinderliche Hierarchiegrenzen. Neue Ideen haben bei uns immer Vorfahrt“, betont Carl Fruth. 80 solcher Ideen wurden 2018 eingebracht, die Hälfte davon realisiert. Die Zeiten, in denen Carl Fruth alleine in seiner Garage tüftelte sind also lange vorbei. In den kommenden Jahren soll das Unternehmen weiter dynamisch wachsen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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