Unternehmens­portrait

Finke Gruppe

2024

Formen-/Werkzeugbau

Anlagen-/Maschinenbau

Größenklasse C

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Claudia Borghoff (Partnerrin), Markus Finke (Geschäftsführer), Ina Feldmann (Partnerrin), Hartwig Feldmann (Leiter Vertrieb)

Ingenieurskunst aus Kunststoffschmelze

Die Finke Gruppe ist Expertin in der Herstellung und im Vertrieb von Formen für die Glasindustrie, Modellen aller Art und von Spritzgusswerkzeugen.

Nischenentwicklungen für unterschiedlichste Einsatzzwecke sind eine Spezialität der Finke Gruppe. Für maßgenaue und hochwertige Bauteile testet sie die Grenzen von Schäumverfahren aus und erweitert sie, zum Beispiel um das Spritzprägen. Sowohl im Formenbau als auch in der Anwendungstechnik ziehen die Mitarbeiter an einem Strang, ob bei der Entwicklung neuer Produkte oder bei der Verbesserung von Produkten und Prozessen. Immer gefördert vom engagierten Top-Management.

Markus Finke, der Geschäftsführer und Inhaber der Finke Gruppe, betrachtet einige Blätter, die auf seinem Schreibtisch liegen. Darauf zu sehen: Handskizzen und Anmerkungen. „Das sind Ideen, die unsere Mitarbeiter aus der Fertigungsabteilung eingereicht haben“, erklärt er. Dank des fruchtbaren Innovationsklimas bei dem Industrieunternehmen funktioniert das interne Vorschlagwesen hervorragend. Die Kollegen machen deshalb gern und regen Gebrauch von der Möglichkeit, Verbesserungsideen einreichen zu können. Die verantwortlichen Teams entscheiden dann, ob die Ideen realisiert werden, und implementieren sie gegebenenfalls.

Spritzguss und Sonnencreme

Für Bauteile von Wasserfahrzeugen entwickelten sie ein besonderes Schäumverfahren. Dafür musste einiges beachtet werden: Wasserdruck, Dichtigkeit, Sonneneinstrahlung — selbst die Belastung mit Sonnencreme. Der erfolgreiche Mittelständler ist bekannt für seinen Einfallsreichtum in der Nischenentwicklung. Auch Verfahren wie das Spritzprägen als Weiterentwicklung des üblichen Spritzgießprozesses bezieht er ein. Kollegen aus dem Werkzeug- und Vorrichtungsbau, der Entwicklung und der Blechbearbeitung sitzen in Regelmeetings gemeinsam am Tisch. Selbstaudits und externe Revisionen garantieren stets eine gleichbleibend hohe Qualität und die Einhaltung von Standards. Und das Verbesserungsmanagement wird von einem regelmäßigen Produktaudit mit Korrekturmaßnahmen flankiert — inklusive Dokumentation von Prozessentwicklungen und Entwicklungsfortschritten.

Innovationen für höhere Wertschöpfung

„Die Wertschöpfung bleibt komplett bei uns im Haus“, sagt Finke. Sie zu erhöhen ist auch mit einer weiteren Innovation gelungen: Der Formenbauer transportiert Kunststoffteile in einer selbst entwickelten Mehrwegverpackung, deren Größe sich modular anpassen lässt. Mit Schaumzuschnitten sorgt der Mittelständler dafür, dass die Teile sicher zum Kunden gelangen. Gefahren werden sie mit Fahrzeugen aus dem eigenen Fuhrpark. Auch das ist gut für die Wertschöpfung — und fürs Klima, da das Leergut ohne Umwege zurückkommt. So schließt sich der Wertstoffkreis.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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