Unternehmens­portrait

Fertighaus WEISS GmbH

2023

Baugewerbe/Handwerk

Immobilien/Facility-Management

Größenklasse C

3 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Michael Noller (Geschäftsführer)

Auf Nachhaltigkeit bauen

Den Schwaben ist kaum etwas wichtiger als ihr Eigenheim, das sprichwörtliche „Häusle“. Die in vierter und fünfter Generation familiengeführte Fertighaus WEISS GmbH plant und baut im Umkreis von 400 Kilometern um den Firmensitz in Oberrot energieeffiziente Ein- und Mehrfamilienhäuser aus Holz. Mit fortschrittlichen technischen Lösungen, hoher Fertigungstiefe und handwerklichem Können setzt die Firma Maßstäbe in der Branche. Sämtliche Fäden des Innovationsmanagements laufen beim Top-Management zusammen.

Geleitet wird das 420 Köpfe starke Unternehmen von Hans Volker Noller und Christel Noller, seit 2017 zählt auch ihr Sohn Michael Noller zur Geschäftsführung. Was 1881 als kleiner Zimmereibetrieb begann, präsentiert sich 140 Jahre später als innovative Baufirma, die bei der Entwicklung, der Fertigung und der technischen Ausstattung der Häuser konsequent auf Umweltschutz setzt. Zum Portfolio gehören Effizienzhäuser, die nach dem QNG-Standard als nachhaltig zertifiziert sind, sowie sogenannte Plusenergiehäuser, die vom Bau über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg CO2-Emissionen minimieren und mehr Energie erzeugen, als sie selbst verbrauchen.

Innovationskomitee als Ideenschmiede

Hans Volker Noller nennt Beispiele: „Wir haben uns früh von Öl- und Gasheizungen verabschiedet und mit als Erste den Einbau von Wärmepumpen vorangetrieben. Photovoltaikanlagen auf Dächern sind bei uns schon lange Standard und in Baden-Württemberg zukünftig ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Unser besonderes Augenmerk bei der Entwicklung richten wir auf unsere Smart-Home-Lösung, die sehr stark nachgefragt wird und mit der sich jeglicher Energieverbrauch digital steuern lässt.“ Die Nollers stehen dem WEISS-Innovationskomitee vor, das sich aus Führungskräften und erfahrenen Mitarbeitern zusammensetzt. Dieses Gremium sammelt und bewertet Anregungen aus der Belegschaft. „Der erste Prüfstein für Ideen, die das Komitee passieren, ist der Vertrieb“, erklärt Noller. „Dort muss man von Innovationen überzeugt und begeistert sein, um sie den Kunden erklären und näherbringen zu können.“

Mit gutem Beispiel voran

Die Fertighäuser von WEISS entstehen auf einer Fläche von mehr als 55.000 Quadratmetern. Noller betont: „Für das Werk gilt das Gleiche wie für unsere Plusenergiehäuser. Denn es ist energieautark und klimaneutral, da wir mit Photovoltaik mehr Strom gewinnen, als wir für die Fabrik und in der Verwaltung benötigen.“ Und weil Schwaben Meister beim Sparen sind, kommt in Oberrot auch sonst nichts um — so werden Sägespäne, die in der Fertigung anfallen, penibel abgesaugt und weiterverwendet, und Abfallholz beheizt das gesamte Areal.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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