Unternehmens­portrait
Interview Franz-Josef Feilmeier

FENECON GmbH

2023

Erneuerbare Energien

Größenklasse B

1 Auszeichnung

Wir setzen im Unternehmen vor allem auf intrinsische Motivation.“

Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer

v. l. n. r.: Leonhard Kriegl (CSO), Stefan Feilmeier (CIO), Franz-Josef Feilmeier (Geschäftsführer), Ludwig Asen (CPO), Michael Miedl (CFO)

Beschleuniger der Energiewende

INNOVATOR DES JAHRES

FENECON ist ein führender Hersteller von Stromspeichern und Energiemanagementsystemen für private Haushalte, Gewerbe, Industrie, Energieversorger und Ladeparks.

Die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen wird nur gelingen, wenn erneuerbare Energien für Strom, Wärme und Mobilität sorgen. Auf diesem Gebiet leistet die FENECON GmbH mit ihren modernen Stromspeichern und fortschrittlichen Energiemanagementlösungen Pionierarbeit. Die 190-köpfige Belegschaft treibt der Wunsch, einen Beitrag zur Verwirklichung der Energiewende zu leisten. Ein Dreh- und Angelpunkt der Innovationsstrategie ist die konsequente Außenorientierung des Unternehmens: Sie ist die Triebfeder für neue Entwicklungen.

Der 2011 von Franz-Josef Feilmeier gegründete, in Deggendorf beheimatete Betrieb gilt als Vorreiter seiner Branche und als eine der am schnellsten wachsenden Techfirmen Deutschlands. FENECON übersprang 2018 die Umsatzmarke von 10 Mio. Euro, 2022 waren 90 Mio. erreicht, 2023 werden 200 Mio. Euro erwartet. Der Mittelständler entwickelt und fertigt Stromspeicher für Wohngebäude, Gewerbe und Industrie. Ungefähr 20.000 Systeme sind schon europaweit im Einsatz, bis jetzt noch vorwiegend im privaten Bereich. Das hauseigene Energiemanagementsystem FEMS nutzen auch Netzbetreiber und Energieversorger, Fahrzeughersteller und Solarparkbetreiber.

Open Innovation aus Prinzip

„Wir sind der einzige Anbieter von Indoor- und Outdoorspeichern in dieser Bandbreite“, berichtet Feilmeier. „Übrigens auch der einzige noch vom eigenen Management geführte Hersteller, überall sonst herrschen Konzernstrukturen.“ Von FENECON-Innovationen soll die Gesamtgesellschaft profitieren, deshalb bedienen die Experten sich des Open-Source-Prinzips — auch bei ihrer Energiemanagementsoftware, die herstellerunabhängig funktioniert und für Forschung und Lehre zur Verfügung steht. Einen Quantensprung hinsichtlich des Industriegeschäfts verspricht die Eröffnung der mit EU-Mitteln geförderten „CarBatteryReFactory“: Am neuen Produktions- und Logistikstandort in Iggensbach werden ab November 2023 große Containerspeicher aus jeweils Hunderten von gebrauchten und überzähligen neuen Elektrofahrzeugbatterien gebaut. „Ein hochgradig skalierbares Geschäftsmodell, auf das viele Fahrzeughersteller dringend warten“, betont der Geschäftsführer.

Neue Wege gehen

Franz-Josef Feilmeier und sein Führungsteam fördern im Haus ein Innovationsklima, in dem alle Beteiligten ihre Fähigkeiten und Talente weiterentwickeln können. „Dabei beschreiten wir oft bislang unbekannte Wege bei der Konzeption neuer Anwendungsmöglichkeiten oder bei der praktischen Umsetzung, ob in der Produktion, der Auftragsbearbeitung oder in der Logistik. Gemeinsam bildet unsere Belegschaft den Verstand, die Hand und das Herz von FENECON.“

Wie die FENECON GmbH ihre Mitarbeiter für ein gemeinsames Ziel begeistert und somit ein ausgezeichnetes Innovationsklima schafft, erklärt Franz-Josef Feilmeier.

Ihre Belegschaft ermöglicht Ihren Innovationserfolg und trägt zu einem gesamtgesellschaftlich wichtigen Projekt bei, dem Gelingen der Energiewende. Wie schlägt sich das Wissen darum im Teamspirit und im täglichen Tun nieder?

Für unser Team ist die Vision der vollständigen Energiewende mit konsequentem Einsatz erneuerbarer Energien gemeinsames Ziel und Antrieb. Das schweißt zusammen und führt interessanterweise sogar dazu, dass verantwortungsbewusste Lieferanten und Kunden bevorzugt mit uns zusammenarbeiten. Wir haben ein eigenes Klimaschutzkonzept verabschiedet und im Zuge dessen schon längst auf einen komplett elektrifizierten Fuhrpark, Firmenfahrräder und auf Bahnstatt Flugreisen umgestellt. Viele Mitarbeiter nutzen auch privat Stromspeicher mit Photovoltaikanlagen.

Wie belohnen Sie besonders innovative Leistungen?

Zunächst einmal setzen wir auf intrinsische Motivation. Unser Personal bearbeitet Themen, von denen es überzeugt ist und verbessert die Rahmenbedingungen dafür mithilfe eigener Ideen. Wir gewähren allen Mitarbeitern jährlich einen gleich hohen finanziellen Bonus, der sich am Gesamterfolg von FENECON bemisst. Zusätzlich gibt es individuell bemessene Bonuszahlungen, die sich an besonderen Leistungen orientieren, die wiederum mit unseren Unternehmenswerten im Einklang stehen.

Bei FENECON gibt es den Geschäftsbereich „Team & Culture“, das klingt ungewöhnlich. Warum wurde er eingerichtet, und welche Wirkung entfaltet er?

Diesen Geschäftsbereich haben wir 2020 im Zuge unseres dynamischen Personalwachstums ins Leben gerufen. Die Verantwortlichen dieses Bereichs entwickeln und pflegen die Unternehmenskultur, nehmen sämtliche Funktionen einer Personalabteilung wahr und unterstützen unsere interne Academy. Der Begriff „Team“ steht hier für Kooperation, Gemeinschaft und Partizipation anstelle von Konkurrenzdenken. Dafür bedarf es einer bestimmten Haltung und inneren Einstellung, die wir in unseren Werten und ganz generell in unserer Unternehmenskultur fest verankert haben. Wenn Stellen neu besetzt werden, achten wir sehr auf einen starken persönlichen Wertekodex. Die Teambildung im Haus unterstützen wir mit interdisziplinär und nach individuellen Interessen zusammengesetzten Arbeitsgruppen, aber auch mit vielen gemeinsamen Veranstaltungen.

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Anna Riedl-Strasser

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