Unternehmens­portrait

EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG

Anlagen-/Maschinenbau

Größenklasse B

3 Teilnahmen

Das Ziel als Bild vor Augen

Die beste Strategie führt erst dann zum Erfolg, wenn sie in der Praxis gut umgesetzt wird. Die EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG organisiert ihre Prozesse nach einer Methode, die in überschaubaren Abschnitten zum großen Ziel führt. Zur Unternehmenskultur des Herstellers von Handtransportgeräten gehört es, Scheitern als wichtige Station auf dem Weg zum Erfolg zu verstehen. Das ermutigt die Mitarbeiter dazu, bei der Produktentwicklung neue Wege einzuschlagen und aus Fehlern zu lernen – um anschließend noch klüger und agiler zu handeln.

Um ihre auf mehrere Jahre ausgerichtete Unternehmensstrategie effektiv zu realisieren, arbeitet die EXPRESSO Deutschland GmbH & Co. KG seit zwei Jahren nach dem Ansatz des Managementexperten Matthias Kolbusa. Dessen Methode visualisiert ein Ziel als lebendiges, emotionales Bild – und zwar aus der Perspektive der Zukunft. Das ermöglicht es, sich bereits heute vorzustellen, was morgen anders sein wird, wenn das geplante Vorhaben tatsächlich realisiert wurde. Um sich dem gewünschten Zustand anzunähern, werden kurzfristige Ziele definiert, sogenannte „Objectives“ (O), die mithilfe von „Key Results“ (KR) erreicht werden. Damit sind konkrete und messbare Maßnahmen gemeint. Ob es wie geplant vorangeht, prüfen die Geschäftsführung und verantwortliche Mitarbeiter in monatlichen OKR-Gesprächen.

Fruchtbares Innovationsklima

Zudem treibt ein interdisziplinäres Innovationsteam die Generierung von Ideen so motiviert voran, dass trotz Kurzarbeit während der Coronapandemie viele neue Artikel außerhalb der bisherigen Produktpalette entwickelt wurden: vom Spuckschutz über CO2 -Ampeln bis hin zu antiviralen Beschichtungen. Eine sprudelnde Ideenquelle ist auch der vor einem Jahr eingeführte „Wir-kümmern-uns-Kasten“, in den jeder Vorschläge einbringen kann. Bis zu vier Einreichungen kommen pro Woche zusammen und werden von einem Gremium jeden Montag besprochen. Feedback gibt es danach innerhalb von 24 Stunden, für gut befundene Ideen werden intern kommuniziert und schnellstens verwirklicht.

Gemeinsam weiterkommen

Die jüngste Innovation von EXPRESSO ist der „Smart Shopper“, ein Einkaufswagen mit integriertem Scanner und sensorgesteuerter Wiegeeinheit. Damit können Kunden im Supermarkt ihre Einkäufe bezahlen, ohne die Waren aufs Kassenband legen zu müssen. Auf dem Weg zu solch einer neuartigen Technologie kalkuliert das Unternehmen ein, dass die Entwickler auch mal in einer Sackgasse landen. Das wird nicht als Misserfolg gewertet, sondern als wichtiger Schritt zum Erfolg. Denn aus Fehlern lernen alle gemeinsam, um zukünftig noch besser voranzukommen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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