Unternehmens­portrait

EntoNative GmbH

Nahrungsmittelindustrie/-handel

Größenklasse A

1 Teilnahme

Gesund für den Hund – und den Planeten

Gedacht und gemacht: Vor ein paar Jahren kamen die drei Gründerinnen der EntoNative GmbH auf die Idee, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und dies mit ihrer Leidenschaft – Hunde – zu verbinden. Seit 2017 bieten sie über ihren Onlineshop insektenbasierte Hundenahrung an. Anders als beim herkömmlichen fleischbasierten Hundefutter werden dadurch Ressourcen geschont. Der innovative Prozess von der Idee bis zur Markteinführung und die gute Vernetzung mit Hochschulen machen das E-Commerce-Unternehmen stark.

Dr. Ina Henkel, Sabrina Jaap und Katrin Figueroa erfanden für die neuartige Hundenahrung den Markennamen TENETRIO – abgeleitet von „tenebrio molitor“, dem lateinischen Begriff für Mehlwurm. Der Markenname steht für das Gründertrio, für die drei Entwicklungsstufen des Mehlwurms und für die drei gesunden Nährstoffe, die der Wurm enthält: Protein, ungesättigte Fettsäuren und Mikronährstoffe. Das Wichtigste aus der Sicht der Gründerinnen ist aber, dass Mehlwürmer deutlich weniger Futter und Wasser verbrauchen als Nutztiere wie Rinder.

Kurze Dienstwege

Das mittlerweile vierköpfige Team des brandenburgischen Unternehmens, zu dem auch Andreas Blümlein gehört, trifft sich wöchentlich, um auf dem kurzen Dienstweg über kreative Ideen und die Möglichkeit einer Verwirklichung zu diskutieren. Wenn jemand von ihnen zum Beispiel im Supermarkt eine ökologisch sinnvolle Verpackung entdeckt, nutzt das Team dies als Inspiration. Am Ende geht es um pragmatische Dinge wie Vor- und Nachteile, Kosten, Aufwand und Realisierbarkeit. Die überschaubare Größe der Firma ist hierbei ein großer Vorteil. „Wir treffen schnelle Entscheidungen, die nicht erst von einer Abteilung abgesegnet werden müssen“, erklärt die Geschäftsführerin Dr. Henkel.

Vernetzung mit der Wissenschaft

Die Firma entstand als Ausgründung aus der Universität Potsdam. Noch heute ist sie mit dieser Uni und auch mit der FU Berlin gut verdrahtet. So nutzen die Tiernahrungsexperten der EntoNative GmbH wissenschaftliche Erkenntnisse der Hochschulen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Ein Beispiel: Um ein Kilogramm reines Rindfleisch zu gewinnen, werden 112.000 Liter Wasser verbraucht. Für ein Kilo Insektenprotein hingegen benötigt man nur 23.000 Liter. So sparen Hundebesitzer mit jedem verfütterten Kilogramm Insektenprotein ganze 89.000 Liter Wasser. „Unser zentraler Wert ist Verantwortung. Für Hunde, für die Ernährung der Welt, für unsere Umwelt und für die nächste Generation“, resümiert Dr. Ina Henkel.

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Anna Riedl-Strasser

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