Unternehmens­portrait

endiio Engineering GmbH

2023

Mess-/Prüftechnik

Anlagen-/Maschinenbau Automatisierungs-/Verfahrenstechnik

Größenklasse A

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Dr. Tolgay Ungan (CEO), Omar Gorgies (Produkt- &. Qualitätsmanager)

Langzeit-EKG für Maschinen

PLATZ 3

Wenn Maschinen, Pumpen oder Getriebe ausfallen, kann ein hoher wirtschaftlicher Schaden entstehen. Die Nachrüstung mit digitalen Kontrollsystemen, die frühzeitig Auffälligkeiten oder die Notwendigkeit einer Wartung melden, war bislang sehr teuer. Nicht so die neuartige Predictive-Maintenance-Lösung der endiio Engineering GmbH in Freiburg: Die drahtlosen, wartungsfreien Sensoren werden stark nachgefragt — eine Motivation für das Team, in Lessonslearned-Meetings weitere Services für die Kunden zu entwickeln.

Allein in deutschen Industrie- und Energiebetrieben sind mehrere Millionen analoge Komponenten im Einsatz, bei denen sich die Digitalisierung lohnen würde. Das zeigt, wie groß der Markt für die sogenannten Predictive-Maintenance-Lösungen ist, und bestätigt diesen Mittelständler darin, weiter an praktischen und bezahlbaren Systemen zu arbeiten. Seine IoT-Sensorplattform auf der Basis einer patentierten, echtzeitfähigen Ultralow-Power-Kommunikationstechnologie ist ein Innovationserfolg par excellence.

Anbindung an IT-Landschaft des Kunden

Am Anfang des Baukastensystems stehen drahtlose Sensoren, wartungsfrei und dank Eigenversorgung über Thermo- und Lichtenergie komplett autark. Je nach Kundenanforderung werden spezielle Varianten an die Maschinen angedockt. „Die Sensoren erfassen Daten wie Temperatur, Vibration oder Betriebszeit, die drahtlos über ein Gateway in die Kunden-IT gehen und dort gesammelt werden“, erläutert der Geschäftsführer Dr. Tolgay Ungan den zweiten Schritt. Die im Gateway analysierten Daten können alternativ auch im Cloudüberwachungsportal zur Verfügung gestellt werden. Gefahren werden stets sofort registriert. Was das System besonders auszeichnet: Es ist ein nachhaltiges Geschäftsmodell. Denn die Sensoren werden einmal verkauft, und dann entwickelt man die Software gegen eine monatliche Servicegebühr individuell weiter, bereitet Daten auf und bietet Hilfe an.

Lebendiges Innovationsklima

In die Entwicklung neuer Produkte und Services ist jeder aus dem kleinen endiio-Team eingebunden. Bei einem alle zwei Wochen stattfindenden Sprintmeeting erfolgt das Feintuning, außerdem werden hier die laufenden Projekte vorangebracht. Eine Lessonslearned-Runde schließt sich an. Das Ziel: Nachbesprechung des letzten Sprints und offene Diskussion von Verbesserungsideen der Mitarbeiter. Sieben Tage später wird ein Group-Progress-Meeting eingeschoben, um den Status und eventuelle Änderungen im laufenden Sprint zu erfassen. So hat man auch das Konzept kreiiert, dass Kunden ohne große Investitionen mit nur zwei Sensoren an Pilotanlagen Erfahrungen sammeln können. Das kommt an und überzeugt!

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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