Unternehmens­portrait

Edelstahl-Mechanik GmbH

Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse B

3 Teilnahmen

Wenn Träume wahr werden

„Qualität, die keine Branchengrenzen kennt“, so lautet das Motto der Edelstahl-Mechanik GmbH mit Sitz in Göppingen. Das Unternehmen mit rund 100 Beschäftigten konstruiert und bearbeitet Bleche, unter anderem für Bau, Medizintechnik, die Lebensmittelbranche, Automotive, Landmaschinen und Biogasanlagen. Es versteht sich als Fertigungsbetrieb, Berater und Dienstleister. Für die gut laufenden Geschäfte spielen das Innovationsklima und die Innovationserfolge eine große Rolle.

„Wir wollen immer etwas Neues machen“, sagt der Geschäftsführer Josef Eisele. „Der enge Kontakt zu unseren Kunden und die Aufgabenstellungen, die daraus entstehen, bringen uns dabei immer wieder auf neue Ideen“, fügt er hinzu. So setzen sich in Vertriebsmeetings Konstrukteure und Maschinenspezialisten zusammen, um gemeinsam Lösungen für die Kunden zu finden. Dabei kam man beispielsweise auf die Idee, ein neuartiges Fertigungsverfahren zu etablieren: das Hydroforming. Dabei werden Bleche mit hohem Wasser- und Öldruck geformt. Ein großer Vorteil des Verfahrens: Es fallen deutlich weniger Kosten für Werkzeuge an als bei herkömmlichen Fertigungsarten.

Einzigartig in Europa

Von dieser Innovation profitieren die Göppinger Metallspezialisten und auch deren Kunden, die vor allem aus Deutschland, den Niederlanden, aus Österreich, der Schweiz und Frankreich kommen. Über die Jahre hinweg wurde das Hydroforming weiterentwickelt, etwa durch die additive Fertigung. Mit Erfolg: „In diesem Bereich sind wir europaweit einzigartig. Das Alleinstellungsmerkmal und die guten Margen sprechen für sich“, erklärt Eisele. Mit dem neuen Fertigungsverfahren spart die Edelstahl-Mechanik GmbH bei der Produktion der verschiedenen Baugruppen bis zu 50 % der früher entstandenen Kosten ein.

Aufträge von überall auf der Welt

Wie bekannt der Mittelständler geworden ist, zeigen große internationale Projekte, an denen er in den vergangenen Jahren beteiligt war. Dazu gehört etwa das Lakhta-Center im russischen St. Petersburg. Für den Bau der 20 Meter hohen Turmspitze des höchsten Gebäudes in Europa wurden 20 Tonnen Edelstahl verarbeitet und in drei Teilen vor Ort zusammengeschraubt. Auch am Bau der Außenfassade des neuen Apple-Gebäudekomplexes im Silicon Valley war das Unternehmen beteiligt. Und für die neue Sonnen- und Windschutzfassade der Harvard-Universität in der Nähe von Boston wurden ebenfalls Teile aus Göppingen geliefert. Davon hätten die beiden einzigen Mitarbeiter der 1985 gegründeten Firma damals nur träumen können.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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