Unternehmens­portrait

Driescher GmbH

Elektronik/Elektrotechnik

Größenklasse C

1 Teilnahme

Elektrisierende Impulse

Wer hier arbeitet, hat buchstäblich einen spannenden Job: Die Driescher GmbH hat sich auf die Produktion von Nieder- und Mittelspannungsschaltanlagen spezialisiert. Ihre Schaltgeräte kommen unter anderem in der Energieversorgung oder in der Bahntechnik zum Einsatz. Das 1909 gegründete Traditionsunternehmen holt sich gern Feedback bei seinen Kunden, um daraus nützliche Erkenntnisse für innovative Produkte zu gewinnen. Auf diese Art der Außenorientierung legt das innovationsfördernde Top-Management viel Wert.

Bei der Driescher-Unternehmensgruppe sind weltweit rund 500 Menschen beschäftigt. 320 von ihnen arbeiten hierzulande an den Standorten Moosburg und Eisleben. Das familiengeführte, global operierende Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Schaltanlagen und Schaltgeräte für die Energieverteilung in Mittel- und Niederspannungsnetzen. In dieser Branche gehört es zu den führenden Anbietern rund um den Globus. Zudem gehören der Firma 300 Patente, und sie ist Urheberin vieler Weltstandards.

Der Kunde im Fokus

Zu den Kunden von Driescher gehören Energieversorger, Stadtwerke, Kommunen und Industrieunternehmen. Der Geschäftsführung ist es sehr wichtig, die Zusammenarbeit und den Austausch mit ihnen am Laufen zu halten und permanent zu optimieren. Bei diesem gegenseitigen Austausch geht es zum Beispiel darum, über die aktuellen Herausforderungen des Markts zu sprechen und die Produkte und Services für die Kunden zu vereinfachen. „Bei uns bekommen die Kunden alles aus einer Hand. Dank des engen Kontakts mit ihnen können wir umgehend auf ihre Bedürfnisse eingehen und zugleich Abläufe innerhalb unseres Unternehmens verbessern“, sagt Geschäftsführer Bernhard Nick.

Der Markt als Taktgeber

Impulse für Innovationen kommen in der Regel vom Markt, so die Erfahrung der Geschäftsleitung. Sie legt daher viel Wert auf die Analyse der von außen an das Unternehmen herangetragenen Ideen. Dafür hat man unter anderem die Organisationseinheit „Produkt-Design“ geschaffen. Hier werden die Inspirationen gesammelt und von Ingenieuren mithilfe von Algorithmen bewertet. „So können wir schnell erkennen, ob eine Idee aussichtsreich erscheint oder nicht“, erklärt der Geschäftsführer. Die Ideen, die besonders erfolgversprechend sind, kommen auf eine Shortlist und werden einem Gremium vorgestellt. Zu diesem Gremium gehört auch die Geschäftsführung. Am Ende wird hier entschieden, aus welchen Vorschlägen tatsächlich Innovationsprojekte entstehen, die dann zeitnah angegangen werden.

Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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