Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH Best Western Plus Palatin Hotel

Hotel/Gastronomie/Tourismus
Wir helfen jungen Menschen, die ihre Kreativität ausleben wollen.
Klaus Michael Schindlmeier, Geschäftsführer

Warum junge Menschen im Palatin Hotel gefördert werden und was das Innovative daran ist, erklärt Klaus Michael Schindlmeier.


Sie sagen von sich selbst, Sie gehen den „Palatin-Weg“. Wie sieht der aus?

Für mich ist der „Palatin-Weg“ ein ganz besonderer Umgang mit unseren Mitarbeitern: Wir müssen sie ernst nehmen, sie als Talente sehen und gemeinsam mit ihnen überlegen, wie sie die Zeit bei uns so gestalten können, dass sie Spaß dabei haben. Wenn ihnen die Arbeit gefällt, haben auch wir als Unternehmen etwas davon. Ich möchte den jungen Leuten meine Erfahrung anbieten und ihnen helfen, etwas für sich mitzunehmen. Weil alle Hotels und auch viele andere Firmen Nachwuchsprobleme haben, stelle ich unseren Palatin-Weg auf Wunsch in Vorträgen vor. Im Gegenzug kann auch ich natürlich von anderen Branchen lernen.

Sie haben zudem das Buch „Breite Brust“ geschrieben. Worum geht es darin?

Es geht darum, dass wir in der Hotellerie viel mehr Selbstvertrauen haben müssen. Denn solange wir sagen „Der Kunde ist König“, sind wir der Bettelmann. Das wollen wir aber nicht sein. Vielmehr sollten wir Präsenz zeigen und dem Kunden auf Augenhöhe begegnen. In dem Buch schildern unsere Mitarbeiter, warum sie gern in die Hotellerie gegangen sind. Zusammen mit ihnen sind wir zu Lesungen in anderen Hotels gegangen. Dort haben wir uns zum Beispiel die Idee eines Tagungs-Concierge abgeschaut. Diese Aufgabe übernehmen Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr. Das verschafft ihnen wiederum eine breite Brust.

Wie sieht es aus, wenn Ihre zahlreichen Ideen in eine Innovationsstrategie münden?

Wir haben das Projekt „Do best 2020“ ins Leben gerufen. Dabei sind alle Abteilungen im Hotel aufgerufen, ihr Handeln in allen Belangen zu überdenken: Wo sehen sie sich und das Palatin 2020? Die meisten Ideen kommen von jungen Auszubildenden. Aber alle Vorschläge fließen in das Projekt ein. Dann sehen wir mithilfe eines Ampelsystems, was noch nicht angegangen worden, was in Arbeit und was bereits verwirklicht worden ist. Die Termine stehen fest in unseren Kalendern, und so schauen wir alle gemeinsam in die Zukunft.