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Unternehmensgruppe fischer

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Klaus-Fischer-Straße 1 72178 Waldachtal
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Unternehmensgruppe fischer - 1

Was können wir heute besser machen?


Ende der 1980er-Jahre etablierte Prof. Klaus Fischer eine neue Organisationsstruktur im Unternehmen. Der Begriff „Kaizen“ war zu der Zeit in Deutschland kaum bekannt. Der Inhaber der fischerwerke, dessen Name weltweit als Synonym für Dübel gilt, lernte dieses Konzept zur kontinuierlichen Verbesserung schon damals kennen – hatte er sich doch selbst im Ursprungsland Japan darüber informiert. Auf dieser Basis entwickelte er das „fischer ProzessSystem“, das bis heute die führende Position des Mittelständlers mit Sitz im Schwarzwald festigt.

Klaus Fischers Ziel war und ist die stetige Verbesserung aller Firmenprozesse. Ähnlich wichtig ist es ihm, Verschwendung konsequent zu vermeiden. Auf dem Weg zu diesen Zielen sieht er seine Beschäftigten im Mittelpunkt: „Die Mitarbeiter wissen doch selbst am besten, was an ihrem Arbeitsplatz funktioniert und was nicht. Sie bringen unser Unternehmen voran, indem sie jeden Tag darüber nachdenken, was wir heute besser machen können als gestern“ lautet das Credo des Diplomingenieurs, der die Unternehmensgruppe seit 1980 führt.

Überdurchschnittlich viele Patente

Mit dem „fischer ProzessSystem“ (fPS) hat der mehrfach preisgekrönte Unternehmer auch die Grundlage für ein hervorragendes Innovationsklima geschaffen, aus dem bisher beeindruckende rund 1.500 Schutzrechte hervorgegangen sind. Zu Recht stolz ist man im Haus zudem darauf, dass aus der Belegschaft 20 Mal mehr Patente pro Mitarbeiter angemeldet werden als im Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Wie fest das Thema Innovation in den Köpfen der Beschäftigten verwurzelt ist, zeigt sich zum Beispiel an der hohen Beteiligung am jährlich vergebenen „fPS“-Preis: Mehr als 330 Teams aus allen Firmenbereichen bewerben sich jedes Jahr um diese Auszeichnung. Das ist auch insofern kein Wunder, als dass den Gewinnern eine Reise nach Japan winkt, wo sie in Partnerunternehmen lernen und weitere Möglichkeiten der kontinuierlichen Verbesserung entdecken können.

Ganz ohne Werkzeug

Was in einem solchen Innovationsklima alles möglich ist, lässt sich eindrücklich an einem 2018 vorgestellten Sortiment neuer Befestigungssysteme mit der Bezeichnung „Ganz ohne Werkzeug“ erkennen. Wie unschwer zu erahnen ist, benötigt man damit zur Montage etwa von Lampen, Bildern oder Briefkästen weder eine Bohrmaschine noch einen Schraubenzieher oder sonstige Hilfsmittel. So lässt sich die Montage in einer Rekordzeit von zwei Minuten bewerkstelligen. Und noch etwas wird an diesem Beispiel deutlich: dass die kontinuierliche Verbesserung nach dem „fPS“ nicht nur die Struktur des Unternehmens, sondern auch die Produkte nachhaltig prägt.

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Prof. eh. Klaus Fischer
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