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HYVE AG

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HYVE AG

Das Summen eines Bienenstocks, englisch „beehive“, als Sinnbild für gemeinsame Schaffenskraft – demgemäß sieht sich die HYVE AG als Brutkasten für Innovation. Mit klassischen Begrifflichkeiten ist sie nur schwer zu fassen: Berater und Dienstleister, Designer und Ingenieure arbeiten, teilweise mit den Kunden, in der HYVE-Wabe kreativ zusammen. Im Jahr 2000 im Münchner Westend gegründet, beschäftigt dieser Mittelständler inzwischen 80 Angestellte an seinen Standorten München, Wien, Jakarta und Gran Canaria.

In nicht einmal 20 Jahren hat das kreative Summen von HYVE großen Erfolg gebracht: Mehr als 70 % der im DAX gelisteten Unternehmen zählen zu den Kunden dieser Erfinder und Entdecker, die in familiärer Atmosphäre an neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen arbeiten. Wie in einem Bienenstock folgt auch hier das vermeintlich unstrukturierte Gewimmel einem festen Plan. „Die Entwicklung radikaler Innovationen muss ähnlich straff und systematisch organisiert sein wie der operative Betrieb“, erklärt der Gründer und Vorstand Prof. Dr. Johann Füller. „Das Team, die Vorgehensweise und die Methoden müssen auf diese Reise ins Ungewisse abgestimmt sein.“

Die Zukunft aktiv gestalten

Ein bewährtes Vorgehen auf diesem Weg ist die Gründung eines eigenen Start-ups. So ist denn das jüngste Kind dieser Münchner die TAWNY GmbH. Ihr Fokus: Künstliche Intelligenzen sollen lernen, menschliche Emotionen zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren. In der Praxis sieht das dann so aus: Die Biathleten der österreichischen Nationalmannschaft tragen beim Training Armbänder, die biologische Daten, zum Beispiel den Puls oder den Hautwiderstand, erfassen. Die „TAWNY Emotion AI“ wertet die Daten aus und sagt den Zeitpunkt für den Schuss mit der höchsten Trefferwahrscheinlichkeit voraus.

Das Innovations-Ökosystem

Ein weiteres Beispiel: Die Mitarbeiter eines österreichischen Babyartikelherstellers sollten im Innovationslabor gemeinsam mit Coachs von HYVE ein smartes Produkt entwickeln. Maßgeblich für den Erfolg war neben dem methodischen Vorgehen, dass das Entwicklerteam um junge Mütter, Hebammen und Ärzte aus der Zielgruppe erweitert wurde. Diese Form des Crowdsourcing ist so radikal neu, dass sie an der Elite-Universität Harvard als Best-Practice-Beispiel vorgestellt wurde. Zu den Unternehmenswerten der HYVE AG zählen Qualität, Vielseitigkeit und Tiefgang. Da verwundert es nicht, dass ihre Innovatoren an 54 Universitäten weltweit unterrichten und schon mehr als 350 wissenschaftliche Schriften veröffentlicht haben.

Bild von Michael Schmidt, Prof. Dr. Johann Füller und Dr. Michael Bartl
Michael Schmidt, Prof. Dr. Johann Füller und Dr. Michael Bartl
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