WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG
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WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG

Elektronik/Elektrotechnik
Adresse
Dürbheimer Straße 15 78604 Rietheim-Weilheim
Beschäftigte
239
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Innovation 4.0


Um neuartige Produkte zu entwickeln, nimmt man bei der WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG neue Ideen akribisch auseinander, denkt sie mit ausgewählten Partnern durch und baut sie zu innovativen Konzepten neu zusammen. Das gilt für die LED-Technologien ebenso wie für Digitalisierungskonzepte im Zuge von Industrie 4.0. Intern hat das Unternehmen hier bereits umgerüstet – nun bietet es seinen Kunden Systeme, damit sie nachziehen können. Dafür wurde WERMA offiziell ausgezeichnet.

Für ein sicheres Arbeitsumfeld entwickelt WERMA Signalleuchten und -säulen. In diesen Produkten werden heute nahezu ausschließlich lichtemittierende Dioden (LED) verwendet. „Die werden immer leistungsstärker. Das öffnet völlig neue Möglichkeiten für die Miniaturisierung und die Gestaltung von Geräten“, sagt der Entwicklungsleiter Christian Höh- ler. Im Hinblick auf das Zukunftsthema „organische Leuchtdioden“ (OLED) hat dieser Mittelständler bereits Patente angemeldet.

Mit Partnern zu neuen Konzepten

Um solche Neuerungen optimal anzustoßen, gibt es das WERMA-Development- System: Die Mitarbeiter setzen sich zu Beginn mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten auseinander. So „zerlegen“ sie das mögliche Produkt in seine Funktionen, denken jede einzelne weiter und setzen sie wieder zu innovativen Produktkonzepten zusammen. „Das hat höchstes Innovationspotenzial, weil so ganz neue Lösungen entstehen“, erklärt der Geschäftsführer Matthias Marquardt. Referenzkunden sind früh in diesen Entwicklungsprozess eingebunden. Sie testen die Prototypen live unter Realbedingungen. Das Feedback fließt zurück ins Unternehmen und wird weiterverwertet. „Wir werden als Innovationsführer wahrgenommen. Auch unsere Technologiepartner sind führend auf ihrem Gebiet“, erklärt Marquardt.

Innovative Produktionslogistik

Digitalisierung ist ein sehr wichtiges Thema bei WERMA. Gerade hat man „SmartMONITOR“ weiter verbessert. Das ist ein funkbasiertes System, mit dem Maschinen miteinander vernetzt werden. Dank dieser internen Digitalisierung laufe die Produktion viel effizienter, sagt Marquardt. Seinen Kunden bietet er „Industrie 4.0 zum Nachrüsten“ an: einfache Systeme, die der Kunde selbst anwenden kann. Auch in der Intralogistik kommt das Thema „Industrie 4.0“ nicht zu kurz. Hier geht WERMA sogar noch einen Schritt weiter und bietet den Kunden die Kanban-Methode der dritten Generation: „StockSAVER“, ein ausgeklügeltes nachrüstbares System für die Produktionslogistik. Auf der Messe „LogiMAT“ 2017 feierte es jüngst in Stuttgart Premiere.

Christian Höhler
Entwicklungsleiter

„Unsere Prozesse sind darauf ausgerichtet, Innovationen kontinuierlich voranzutreiben – von der ersten Vision bis zum neuen Produkt.“