Unternehmens­portrait

DFE Chemie GmbH

Chemie/Kunststoff

Oberflächentechnik

Größenklasse A

1 Teilnahme

Frischer Wind für die Stahlbranche

Die Stahlbranche tickt eher konservativ, man schätzt das persönliche Gespräch. Die DFE Chemie GmbH tritt seit der Coronakrise jedoch außergewöhnlich digital auf – mit Onlinevertrieb und digitalem Marketing. Auch in Zukunft will dieser Hersteller von Spezialchemikalien neue Wege gehen. Die richtigen Ideen dafür gedeihen in einem positiven Innovationsklima und dank einer konsequenten Außenorientierung: Im engen Austausch mit Partnern weltweit findet dieser Mittelständler immer neue Anregungen.

Dass Stahl gewalzt wird, wissen viele. Was viele aber nicht wissen: Bei diesem Prozess entsteht eine Oxidschicht, sogenannter Zunder, der in einem Säurebad abgebeizt wird. Ein Additiv für solch eine Säure entwickelt die DFE Chemie. „Unser sogenannter Korrosionsinhibitor schützt den Stahl quasi vor der Säure“, erläutert der Geschäftsführer Oliver Paessens. Das Metall erhält so nicht nur eine bessere Oberflächenqualität, das Additiv reduziert auch den Säureverbrauch und damit sogar den CO2-Ausstoß. „Bei einer Produktion von vielen Millionen Tonnen Stahl pro Jahr ist der Unterschied erheblich“, sagt Paessens.

Guter Draht nach China

Da die Firma Kunden weltweit beliefert, zählt das Feingefühl für einzelne Märkte und ihre jeweiligen Anforderungen. Deshalb pflegt man einen intensiven Austausch mit allen Partnern – ob Kunden, Lieferanten oder Distributoren. Gerade mit dem größten Stahlhersteller Chinas, der Kunde und Distributor zugleich ist, erfolgt permanent ein gemeinsames Evaluieren von Produktwirkung, Produktentwicklung und Alleinstellungsmerkmalen.

Zukunftsvision und Umsatzsprung

Bei der Weiterentwicklung seiner Produkte und seiner internen Prozesse hilft diesem Mittelständler vor allem ein gutes Innovationsklima. Es ist geprägt von Fehlertoleranz, Vertrauen, Offenheit und einer schnellen Realisierung von Verbesserungsvorschlägen. „Mir ist eine angstfreie Arbeitsumgebung enorm wichtig. Die Mitarbeiter sollen den Mut und die Zeit haben, Neues auszuprobieren“, betont der Geschäftsführer. Dass das nicht nur leere Worte sind, bewies während der Coronapandemie eine Geschäftsmodellinnovation: Mithilfe eines externen Beraters entwarf das Team eine neue Zukunftsvision und stellte den bisherigen Offlinevertrieb komplett auf ein digitales Marketing um: „Wir haben damit auch unsere Produkte und das gesamte Unternehmen emotionalisiert. Das hat uns in der Branche deutlich sichtbarer gemacht“, bilanziert Paessens. Der kurz darauf sprunghaft angestiegene Umsatz gibt ihm recht.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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