Unternehmens­portrait

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

2023

Hotel/Gastronomie/Tourismus

Kommunikation/Marketing/Medien

Größenklasse B

3 Auszeichnungen

Alles ist möglich

Die DZT ist im Auftrag der Bundesregierung für die internationale Vermarktung des Reiselands Deutschland tätig. Im Fokus stehen dabei die wichtigen Zukunftsthemen Nachhaltigkeit und digitale Transformation.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vermarktet die Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. die Destination Deutschland. Im Mai 1948 gegründet, hat die Organisation heute 25 Niederlassungen auf der ganzen Welt. Sie entwickelt Marketingstrategien, um Deutschland als attraktives Reiseziel zu positionieren, den Tourismus zu fördern und auf diese Weise den Wirtschaftsstandort zu stärken. Eine lebendige Außenorientierung und ein äußerst innovationsfreudiges Top-Management sind die wesentlichen Innovationstreiber.

„Schon der Vereinsgedanke spiegelt wider, dass die Arbeit bei uns ein Miteinander ist“, erläutert die Vorstandsvorsitzende Petra Hedorfer. „Wir binden Wissenschaft, Politik, Leistungsträger und gesellschaftliche Organisationen ein.“ Als beispielsweise eine Jahrhundertflut das Ahrtal verwüstete, sprach man mit Betroffenen — und mit Vertretern von Ländern, die auch schon von einem Hochwasser heimgesucht worden waren: Wie sind die dortigen Tourismusorganisationen damit umgegangen? Mit welchen Strategien konnten sie ihre Reisebranche unterstützen?

Innovation ist immer interdisziplinär

Rund 5.000 Reiseveranstalter werden viermal im Jahr befragt: Wie verändern sich Reiseverhalten, Buchungen, Ansprüche? Und wie kann die DZT darauf reagieren? „Wie Akrobaten jonglieren wir stets mit mehreren Bällen in der Luft“, sagt die Vorstandsvorsitzende. Das Top-Management agiert dabei als starker Innovationsmotor, beschäftigt sich mit Prozessen, durchdenkt Entwicklungen entlang der Customer-Journey. „Und“, betont Hedorfer, „wir sind sehr technologieaffin.“ Als etwa im November 2022 in München ein Spiel der American Football League stattfand, setzte man ein Pilotprojekt auf: Mithilfe von Lead-User-Methode und Mobile Location-Tracking erforschten Datenanalysten: Wo übernachten die internationalen Gäste? Fahren sie vom Stadion in die City? Gehen sie shoppen? Die Erkenntnisse können Städte für ihre Veranstaltungen nutzen.

Innovation ist immer auch Chefsache

Schon 2011 hat die Vorstandsvorsitzende eine Innovationsstabstelle etabliert, denn „die digitale Transformation und die Dekarbonisierung in ihrer disruptiven Kraft hatten die Tourismusbranche bereits längst erreicht, lange bevor die Gesellschaft sie als Zukunftsthema begriff“, berichtet Petra Hedorfer. Die übergeordnete Innovationsstrategie des Vereins lautet „Alles ist möglich“. Sie ist auch die Grundlage der wöchentlichen Meetings und der Managementrunden. Hedorfer ergänzt: „Wir sind sehr permeabel, wie man heute sagt. Wir nehmen also Entwicklungen auf, filtern sie und entwickeln dann gemeinsam Marketingstrategien für das Reiseland Deutschland.“

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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