Unternehmens­portrait

castus GmbH & Co. KG

Pharma/Labortechnik

Größenklasse A

2 Teilnahmen

Transfertechnik gegen Corona

Keime und Viren sind der größte Feind der Pharmabranche – nicht erst seit Corona. Die castus® GmbH & Co. KG entwickelt und fertigt deshalb Sicherheitsschleusen, sogenannte Rapid-Transfer-Ports, die das sterile Abfüllen von Medikamenten möglich machen. Mit immer neuen Abwandlungen seines Hightechprodukts ist dieser schwäbische Mittelständler in die weltweite Spitzengruppe der Branche aufgestiegen. Und unterstützt damit derzeit sogar die Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus.

Maschinen zur Medikamentenherstellung müssen absolut keimfrei sein. Die Sicherheitsschleusen von castus® garantieren das sterile, einfache und schnelle Be- und Entladen sogenannter Isolatoren, die Stoffe wie Insulin oder Vakzine beim Abfüllen vor Kontamination schützen. Die echte Stärke des Unternehmens liegt aber nicht nur im Kernprodukt selbst, sondern in den Abwandlungen der 30 bis 40 Zentimeter großen Schleusen: „Jeder Medikamentenhersteller hat individuelle Anforderungen, auf die wir als kleines Unternehmen extrem gut und schnell reagieren können“, betont der Geschäftsführer Jürgen Hoffmann. Innovationen entstehen bei castus® daher am laufenden Band – und das für Kunden weltweit.

Ganz ohne Handschuh

Mit Blick auf den Innovationserfolg behält das Team stets wichtige technologische Trends im Auge, wie zuletzt die Automatisierung und die Robotik. „Unsere wichtigste Innovation im laufenden Geschäftsjahr wird eine automatisierte Sicherheitsschleuse sein, mit der sich das Hineingreifen in die Maschine komplett erübrigt“, sagt Hoffmann. Kleinere Neuerungen in der letzten Zeit waren unter anderem spezielle „Single Use Bags“, mit denen Stopfen und Behälter steril transportiert werden können – ohne aufwendiges Reinigen und Sterilisieren. Damit sparen Kunden viel Zeit und Geld.

Produkte virtuell präsentieren

Auch während der Coronakrise bewies das Unternehmen seine Innovationskraft und erhielt sogar den Auftrag, Teil der Produktionskette von Coronaimpfstoffen zu werden. Dank einer hohen Fertigungstiefe kam es zudem zu keinerlei Produktionshindernissen. „Wir haben eher antizyklisch gehandelt und konnten so unsere Lagerbestände und unseren Maschinenpark erweitern“, sagt Jürgen Hoffmann. Eine Folge der Coronakrise sind auch mehr digitale Strukturen und Systeme im Unternehmen. So kann das Team etwa dank einer „Microsoft HoloLens“ Produkte für Kunden weltweit in 3-D-Optik visualisieren und erklären. Auch das sorgt für viel Schnelligkeit und Flexibilität – die klaren Stärken dieses Mittelständlers.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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