Unternehmens­portrait

buhl-paperform GmbH

2024

Druck/Papier/Verpackung

Größenklasse B

3 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Christoph Buhl (CEO), Anton Buhl (Produktion)

Alles in Pappe

Immer noch sind Verpackungen meistens aus Kunststoff, Schaum oder Styropor — und damit hochgradig umweltschädlich. Dass es auch anders geht, beweist die buhl-paperform GmbH in Burbach. Der Hersteller von Fasergussverpackungen aus 100% Altpapier forscht nach immer neuen energieeffizienten und innovativen Verpackungslösungen. Dabei agiert das umweltorientierte mittelständische Familienunternehmen digital, flexibel, nah am Markt — und nah an seinen Kunden. Das Ergebnis: ein beeindruckender Innovationserfolg.

Kreislaufwirtschaft — eine der großen Hoffnungen für mehr Nachhaltigkeit. Die buhl-paperform GmbH realisiert die Idee des Wiederverwertens schon seit ihrer Gründung 1996. Ihre Fasergussverpackungen entstehen aus recycelter Pappe und landen am Ende ihres jeweiligen Produktzyklus in der Papiertonne. „Mit uns können Firmen endlich umweltfreundlicher werden“, erzählt der Geschäftsführer Christoph Buhl über den Mehrwert seiner Produkte. Heute gehört seine Firma zu den weltweiten Marktführern. Und so blickt er am Jahresende immer wieder stolz auf viele neue Patente und ein kräftiges Umsatzwachstum.

Ganz nah am Markt

Hinter diesem Erfolg steckt eine kluge Weiterentwicklung des Geschäftsmodells: Die ehemals ausschließlich kundenspezifischen Produkte ersetzte das Team geschickt durch Standardlösungen: „Dazu war es erst einmal nötig, den Markt, neue Technologien und den Wettbewerb im Vorfeld ganz genau zu beobachten“, sagt Christoph Buhl. Gemeinsam mit einem Wettbewerber ersetzte die Firma dessen umweltschädliche Schaumstoff-Schiebeschachtel durch ein Modell aus reinem Altpapier: „Wir lieferten ihm die Verpackung -unser Wettbewerber nutzte sein Vertriebsnetzwerk“, beschreibt der Geschäftsführer diese Win-win-Situation. Erfolgreich war die Geschäftsmodellinnovation deshalb, weil sie die Reichweite des Mittelständlers erhöhte und den Bedürfnissen der Kunden exakt entsprach. Zudem konnten neue Märkte damit erschlossen werden.

Digital und schlank

Auch technologisch agiert der Verpackungsspezialist zukunftsgerichtet: „Unsere Fabrikate lassen sich ohne zusätzliches Handling in eine voll automatisierte Produktion integrieren“, fügt der Geschäftsführer Johannes Keßler hinzu. „Einige unserer Produkte sind zudem komplett digital konfigurierbar. So kommen unsere Kunden schnell und kosteneffizient zu einer individuellen und nachhaltigen Verpackung.“ In Zeiten steigender CO2-Preise, Diskussionen um eine Kunststoffsteuer und ehrgeiziger Nachhaltigkeitsziele werden viele Unternehmen nicht mehr lange zögern und ihre Verpackungen endlich grüner machen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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