Unternehmens­portrait

Beton Kemmler GmbH

Baugewerbe/Handwerk

Größenklasse C

6 Teilnahmen

Immer noch einen Schritt besser

Decken, Wände und Treppen im Hochbau, Schachtbauwerke und Rohrleitungssysteme im Tiefbau oder auch Garagen im speziellen Design: Wenn es um Betonfertigteile geht, sind Kunden aus dem Bausektor bei der Beton Kemmler GmbH gut aufgehoben. Die Geschäftsführung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein fruchtbares Innovationsklima im Unternehmen zu schaffen. Stetige Verbesserungen sind das oberste Ziel des Mittelständlers in Tübingen, der bereits zum sechsten Mal bei TOP 100 dabei ist.

Auch wenn fast alle Produkte der Beton Kemmler GmbH individuell erstellte Teile sind, liegt die Innovativität des Unternehmens vor allem in den vielen Ideen, mit denen die internen Prozesse immer wieder verbessert werden. „Kaizen“ heißt das Schlagwort, das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung. Ein Trainer aus Japan hilft dem Tübinger Betonexperten, eine schlankere Produktion, optimierte Prozesse sowie Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sicherzustellen. Das geht so weit, dass man problemlos auch barfuß durch die Produktionshallen gehen könnte. Auch die Zubringerprozesse wurden so gestaltet, dass Materialien bedarfssynchron zur Werklinie geliefert werden: „Muda“, Verschwendung zu vermeiden, ist der japanische Begriff für diese Methode.

Schnelle Realisierung

Alle an einem Prozess beteiligten Mitarbeiter treffen sich regelmäßig in Workshops, um solche Verschwendungen zu identifizieren und abzustellen. Für die Teilnahme an Veränderungsworkshops werden mehrfach im Jahr Mitarbeiter von ihrer Arbeit freigestellt. Am Ende eines solchen Workshops präsentieren sie ihre Ergebnisse und erste eingeleitete Maßnahmen. „Unsere Ideen sollen keine Papiertiger bleiben, sondern schnell in die Realisierung kommen“, betont der Geschäftsführer Martin Heimrich. „Deshalb wird die gesamte Belegschaft in die Innovationsprozesse eingebunden.“ Täglich finden zudem an mehr als 30 Stellen im Unternehmen sogenannte Pareto-Tische statt, an denen die Teams berichten, was aktuell gut läuft und was verbessert werden kann.

Größte Voltaikanlage Tübingens

20 % bis 50 % Verbesserung strebt der Geschäftsführer bei jeder Maßnahme an – wenn schon, dann richtig. „Dabei geht es uns nicht um Rationalisierung“, betont er. Frei werdende Kapazitäten werden vielmehr dafür genutzt, die Prozesse noch weiter zu optimieren. Ein wichtiger Trend ist für Martin Heimrich das Thema CO2 -Reduzierung: Bis 2030 soll das Unternehmen CO2 -neutral arbeiten. Schon jetzt ist man hier mit der größten Voltaikanlage Tübingens zur eigenen Stromversorgung auf einem guten Weg. „Nicht lange reden – machen!“, lautet dabei die Devise der schwäbischen Betonexperten.

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Anna Riedl-Strasser

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