Unternehmens­portrait

BETEK GmbH & Co. KG

2024

Metallherstellung/-verarbeitung

Formen-/Werkzeugbau

Größenklasse C

6 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Tobias Hilgert (Geschäftsführer), Dr. Marc Siemer (Geschäftsführer)

Die Hellen aus dem Schwarzwald

Dieses Schwarzwälder Unternehmen verkauft seine Hartmetall-Werkzeuge in die ganze Welt — und das sehr erfolgreich. Ein Grund für die starke Zukunftsorientierung der BETEK GmbH & Co. KG ist ihr Fokus auf Open Innovation. So fließt dank zahlreicher Kooperationen neuestes Wissen aus der Forschung in das Unternehmen. Hinzu kommen äußerst innovative Prozesse. Ein Beispiel: Künstliche Intelligenz setzt man nicht nur bei der Automatisierung ein, sondern seit Kurzem auch in der Material- und der Produktentwicklung.

Für Global Player ist Innovation überlebenswichtig: „Viele Wettbewerber weltweit haben eine ganz andere Kostenstruktur als wir. Da halten wir unsere Position als Marktführer nur dank unserer Innovationsfreude“, erklärt der Geschäftsführer Dr. Marc Siemer. Mit Blick auf steigende Energie-, Material- und Lohnkosten sind neueste Technologien aktuell auch essenziell, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Darüber hinaus hilft die ausgesprochen starke Zukunftsausrichtung dem Unternehmen, einzigartige Materialien und Produkte zu entwickeln und zu fertigen: „Unsere Kunden weltweit wissen, dass sie bei uns auf hohe Qualität und innovative Lösungen vertrauen können“, betont Dr. Marc Siemer.

Früh die richtigen Weichen gestellt

Vor allem bei seinen internen Strukturen und Prozessen hat der Mittelständler schon früh die richtigen Weichen gestellt: Mehr Automatisierung durch künstliche Intelligenz ist längst eine Selbstverständlichkeit. Auf der Suche nach weiterem Know-how und relevanten Technologien kooperiert das Unternehmen kontinuierlich mit renommierten Forschungseinrichtungen und Universitäten. „Wir haben aktuell acht Partner aus der Forschung“, bestätigt der Geschäftsführer Tobias Hilgert. Mit der Hochschule Furtwangen entwickelte man zuletzt die Idee, künstliche Intelligenz in der Produkt- und der Materialentwicklung einzusetzen. Dafür wurde eigens ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, das die Idee effektiv realisierte und an die hauseigenen Abläufe adaptierte.

Mit KI zum perfekten Hartmetall

Bei der Entwicklung von langlebigem Hartmetall war der KI-Einsatz besonders erfolgreich. Denn im Herstellungsprozess dieses Werkstoffs müssen viele unterschiedliche Parameter, zum Beispiel die Temperatur, der Druck und das Verfahren, perfekt zusammenspielen. Die künstliche Intelligenz analysierte rund 40 relevante Parameter und konnte schnell Optimalpunkte identifizieren, mit denen das Team dann weiterarbeitete. „Das auch mithilfe der KI entwickelte Hartmetall ist bis zu 30% langlebiger als herkömmliche Werkstoffe am Markt“, betont Hilgert. Mit solchen Innovationen sichert sich die BETEK GmbH & Co. KG ihren herausragenden Ruf am Weltmarkt.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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