Unternehmens­portrait

Bernd Meffle Kunststoffverarbeitung GmbH

2023

Chemie/Kunststoff

Größenklasse B

5 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Andy Meffle (Geschäftsführer), Dr. Thomas Meffle (Geschäftsführer)

Kunststoff als Dreh- und Angelpunkt

Die Bernd Meffle GmbH ist ein Systempartner, wenn es um komplexe Kunststoffprodukte geht. Sie wirkt schon bei der Produktentwicklung mit und bietet alles aus einer Hand — von der Spritzgießform bis zur veredelten Baugruppe.

Um am Standort Deutschland im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können, sind Innovationen gefragt. Das betrifft die Produkte und die Prozesse gleichermaßen. Die Bernd Meffle Kunststoffverarbeitung GmbH im badenwürttembergischen Westerheim hat ihre Produktionsprozesse in den vergangenen Jahren vollautomatisch gestaltet und durch den Einsatz kollaborativer Roboter flexibler und anpassungsfähiger gemacht. Ein Innovationserfolg, der vor allem dem weitsichtigen und innovationsfördernden Top-Management zu verdanken ist.

Der beachtliche Produktivitätsgewinn der letzten Jahre entstand vor allem durch Verbesserungen im IT-Bereich. Mittlerweile sind alle Maschinen miteinander vernetzt, die Prozesseffizienz und die Stillstandszeiten der Maschinen sowie wichtige Produktionsparameter werden kontinuierlich überwacht. Eine zusätzliche Effizienzsteigerung ergibt sich daraus, dass für ganz bestimmte Fertigungsprozesse jetzt kollaborative Knickarmroboter eingesetzt werden, die mit den Menschen sozusagen Schulter an Schulter arbeiten. „Dadurch sind wir deutlich flexibler, denn die Roboter lassen sich leichter an Prozessveränderungen anpassen als fest installierte Fertigungszellen“, berichtet der Geschäftsführer Dr. Thomas Meffle.

Zwei Köpfe, zwei Blickwinkel

Der Techniker leitet das Familienunternehmen zusammen mit seinem Bruder Andy Meffle, der für Finanzen und Controlling zuständig ist. Die beiden Geschäftsführer haben unterschiedliche Wirkungsfelder und Kompetenzen. Das hat den Vorteil, dass Innovationsprojekte aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden. „Dadurch gewinnt man verschiedene Sichtweisen und agiert nicht einseitig. Ein Techniker ist zum Teil in der Technik ‚gefangen‘, ein Controller hat ganz andere Sichtweisen, daraus können sich wertvolle Impulse für Innovationen ergeben“, fügt der zweite Geschäftsführer Andy Meffle hinzu.

Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Das Unternehmen in Westerheim fertigt keine Einwegkunststoffe, sondern funktionsintegrierte Kunststoffprodukte mit langer Lebensdauer, vor allem für Industriewaren und die Haushalts- und Reinigungstechnik, aber auch für die Automobilwirtschaft. Innovativ ist der Mittelständler bei der Entwicklung neuer Materialien, zum Beispiel von Kunststoffen mit bestimmten Funktionen. Aber auch auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit ist er aktiv. So nutzt man eine Photovoltaikanlage und setzt auf Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen intensiv an Verfahren und Neuprodukten, die den verstärkten Einsatz von Recyclingmaterialien ermöglichen.

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Anna Riedl-Strasser

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