Unternehmens­portrait

Bernd Meffle Kunststoffverarbeitung GmbH

Chemie/Kunststoff

Größenklasse B

2 Teilnahmen

Es geht auch einfacher

Komplexe Anforderungen möglichst einfach und effizient erfüllen – dieser Grundsatz prägt die Innovationsprozesse der Bernd Meffle Kunststoffverarbeitung GmbH in jeder Phase. Wie das funktioniert, zeigt sich am Beispiel eines Schubladengriffs, der meistens aus zwei Teilen hergestellt wird. Dieser 1976 gegründete baden-württembergische Systemlieferant macht es jedoch anders: Dank eines innovativen Werkzeugkonzepts kommen Sockel und Blende als einteiliges, kostengünstiges Produkt aus der Fertigung.

Mit seinen thermoplastischen Formteilen verfügt dieses Familienunternehmen aus Westernheim über ein umfangreiches Portfolio für die Hausgeräte-, die Reinigungs-, die Automobil- und die Spielwarenindustrie – von der Spritzgussform bis zur veredelten Baugruppe. Ein zentraler Aspekt, der jedes Produkt betrifft, ist die Gestaltung der Oberflächen. Auch hier gilt der Grundsatz möglichst einfacher und effizienter Lösungen. Die Umsetzung funktioniert folgendermaßen: Die Oberflächen werden nicht mehr separat veredelt, sondern erhalten bereits während der Herstellung einen schmückenden Überzug.

Innovationsprozesse verschlanken

„Durch den Wegfall ganzer Arbeitsschritte können wir jetzt auch große Serien auf höchstem Niveau zu einem guten Preis anbieten“, erklärt der Geschäftsführer Dr. Thomas Meffle, der das Unternehmen gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Andy und Christian und dem Gründer Bernd Meffle leitet. Zur weiteren Vereinfachung der Innovationsprozesse hat das Quartett 2016 eine neue Fertigungshalle in Betrieb genommen, die den Ablauf optimiert, beschleunigt und somit zusätzliche Kostensenkungen ermöglicht. Im Mittelpunkt dieser Investition stehen die weitgehende Automatisierung der Produktion sowie eine Vernetzung unterschiedlicher Anlagen.

Qualitätsüberwachung via Sensorik

Auf den innovativen Fertigungsstraßen der Firma ist es nun beispielsweise möglich, unterschiedliche Einzelteile aus der Spritzgussproduktion vollautomatisch zu einer kompletten Baugruppe zusammenzufügen. Industrie 4.0 lässt grüßen – auch deshalb, weil die Maschinen miteinander kommunizieren und weil zentrale Steuerungen via Sensorik die Qualität jederzeit unter Kontrolle haben. Ob ihres relativ geringen Gewichts bekommen technische Kunststoffe einen immer höheren Stellenwert, sagt Dr. Thomas Meffle. Einen Grund, sich auszuruhen, sieht er nicht: „Es wird auch zukünftig darum gehen, den weiter steigenden Kostendruck durch Automatisierung, Digitalisierung und Produktivitätsfortschritte aufzufangen.“

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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