Unternehmens­portrait

BeneVit Holding GmbH

2024

Gesundheitswesen

Größenklasse C

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Kaspar Pfister (Geschäftsführender Gesellschafter), Karin Striedl (Leitung BeneVit Akademie)

Versorgungslücke mit Ideen füllen

Die BeneVit-Gruppe ist ein Familienunternehmen und wurde vor vielen Jahren von Kaspar Pfister für die Pflege von älteren und pflegebedürftigen Menschen gegründet.

Wohnen oder doch lieber leben? Die BeneVit Holding GmbH ist der größte Anbieter von stationären Hausgemeinschaftskonzepten für pflegebedürftige Menschen. Dabei gestalten die Bewohner ihren Alltag zusammen mit den Mitarbeitern in Wohngemeinschaften. Das Konzept zeigt, dass sich Menschen durch gute und aktivierende Fürsorge wohlfühlen und ihr Allgemeinzustand sich dadurch verbessert. Die kreativen Ideen des Top-Managements haben dazu beigetragen, dass dieses außergewöhnliche Konzept zu einem echten Innovationserfolg geworden ist.

Das Innovationskonzept „stambulant“ ist eine Weiterentwicklung des BeneVit-Hausgemeinschaftskonzepts und verbindet die Vorteile der stationären Sicherheit mit der Flexibilität ambulanter Dienstleistung. „In den Wohngemeinschaften können Angehörige aktiv mithelfen“, sagt der Geschäftsführer Kaspar Pfister. Der Mittelständler hat eine ganz neue Organisation etabliert, mit der dank des effektiven Einsatzes des Personals und der aktiven Einbindung der Angehörigen der Eigenanteil um über 1.000 Euro pro Monat gesenkt werden kann.

Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige

Der Wohlfühlfaktor spielt bei dem Modell eine zentrale Rolle. Wenn Familienangehörige gemeinsam mit den hilfebedürftigen Menschen kochen oder auch Gemeinschaftsspiele spielen, hebt das die Stimmung. Über die reine Versorgung und Hygiene hinaus wird auch das Bedürfnis nach Zuwendung, Sicherheit und Eigenständigkeit erfüllt. „Die Erhaltung des Selbstwertgefühls, der Selbstbestimmung und der Lebensfreude sind wesentliche Bestandteile unseres Konzepts“, sagt Pfister. Der Allgemeinzustand verbessert sich bei vielen derart, dass sie wieder zurück nach Hause oder zu ihren Familien könnten. Die meisten wollen jedoch lieber in der Wohngemeinschaft bleiben. Selbst wenn Angehörige keine Zeit haben, die Bewohner zu besuchen und sie zu unterstützen, ist das kein Problem, denn Flexibilität wird hier großgeschrieben. Die Nachfrage nach einem Platz bei BeneVit ist somit groß.

Roboter als Helfer

Mit Innovationen beschäftigt sich der Chef fast täglich. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und Pflegekräfte rar sind, hat sich Pfister dazu entschieden, computergesteuerte Hilfsroboter weiterzuentwickeln und künftig Hilfsprogramme einzusetzen, die tägliche Routineaufgaben erledigen, etwa Schränke mit Handtüchern oder Windeln aufzufüllen. In seinem Buch „Die Pflegekatastrophe: … und wie wir sie durch gute Konzepte in der Altenpflege verhindern können“ zeigt er auf, welche Innovationen das Pflegesystem verbessern können. „Es genügt nicht, die schwierige Situation zu beklagen — wir müssen neue Dinge ausprobieren, um die drohende Versorgungslücke zu füllen“, erläutert Kaspar Pfister.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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