Unternehmens­portrait

BEGO Unternehmensgruppe

2022

Medizintechnik

Dental

Größenklasse C

2 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Carolin Schlensker (Personalreferentin), Dr. Marzellus große Holthaus (Technischer Geschäftsführer bei BEGO Implant Systems GmbH & Co. KG)

Synergien im Verbund nutzen

Wer wie die BEGO Unternehmensgruppe seit über 130 Jahren erfolgreich Materialien für Zahnmedizin und -technik fertigt, muss bewährte Innovationsprozesse aufgebaut haben, um im Markt bestehen zu können. Der Mittelständler ruht sich aber nicht auf bereits Erreichtem aus, sondern rollt in allen Bereichen agile Führungs- und Organisationsmethoden aus. Dabei helfen die selbst entwickelten Projektmanagementtools „Agile@BEGO“ und „BEGO Neu Denken“. Zudem lädt die Geschäftsführung regelmäßig zu interdisziplinären Technologie-Screenings.

BEGO fertigt für Laborkunden Dentalmaterialien mit modernster Laser- und Frästechnik im eigenen Hightechproduktionszentrum – etwa unter Anwendung von „CAD/Cast“ oder Selective-Laser-Melting, das von BEGO miterfunden und für den Dentalbereich patentiert wurde. Parallel bietet die Firma ein System für den dezentralen 3-D-Druck etwa von Kronen, Inlays oder Veneers an. Damit in Bremen und anderswo alles effizient, transparent, schnell und in bester Qualität läuft, hat man ein eigenes Projektmanagementtool entwickelt: „Agile@BEGO.“ Seit 2019 kommt es zum Einsatz. „Zur langfristigen und effektiven Umsetzung der agilen Methode wurden aus den Unternehmensbereichen Mitarbeiter als Multiplikatoren benannt und geschult“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Weiss.

Interdisziplinäre Projektarbeit

Gezielt nutzt man die Synergien, die sich aus der projektspezifischen, interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe ergeben. Unter dem Label „BEGO Neu Denken“ werden Doppelstrukturen und Parallelprozesse abgebaut, schon bestehende Kompetenzen vertieft und die Effizienz durch Strategie- und Strukturanpassungen gesteigert. In der ganzen Gruppe will das Top-Management zudem agiles Arbeiten als Führungs- und Organisationsprinzip etablieren. Sehr visionär: Nicht nur Kundenanforderungen fließen in die Innovationsprojekte mit ein, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen – etwa Komplexität, Unsicherheit und Volatilität oder Interkulturelles.

Top-Management mit am Tisch

Natürlich ist die Geschäftsführung in die Veränderungsprozesse und das Innovationsmanagement aktiv eingebunden. So fördert sie beispielsweise den Ideenaustausch und die Kreativität mittels regelmäßiger Technologie-Screenings. Dabei kommen Vertreter aus Forschung und Entwicklung, Produktion und Produktmanagement mit dem Top-Management zusammen. „Auch unsere Meetings ‚Prüfung der Patentfähigkeit’ liefern immer wieder innovative Produkt- und Verfahrensideen“, erzählt Christoph Weiss. Gut möglich also, dass bald schon weitere innovative Zahnmaterialien aus dem 3-D-Drucker kommen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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