Unternehmensportrait

AVANCO GmbH

Luft-/Raumfahrt

Autozulieferer/Fahrzeugbau Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse C

1 Teilnahme

Aus der Nische in die Weltmärkte

Wie kann man Bauteile leichter und damit die Welt etwas besser machen? Die Antwort führte 1981 zur Gründung der heutigen AVANCO GmbH und lautete: mit einer Kombination aus Aluminium und Faserverbundwerkstoffen. Diese epochale Innovation mündete zunächst in die Produktion hochkomplexer Leichtbauwalzen, mit der das westfälische Unternehmen aus einer Nische heraus zum Weltmarktführer avancierte. Dabei soll es aber nicht bleiben. Nun strebt man eine solche Spitzenposition auch in der Automobil- und der Luftfahrtindustrie an.

„Wir sind nun in einer Phase, in der sich das einstige Nischenprodukt in einen breiteren Markt überführen lässt“, berichtet der Geschäftsführer Holger Garbrecht. Im Fokus der Innovationsstrategie stehen die Antriebstechnik für Kraftfahrzeuge und Thermoplastlösungen für die Luftfahrtbranche. Auf beiden Gebieten geht es wieder ums Gewicht: Die Autohersteller profitieren von im Vergleich zu Stahl erheblich leichteren Antriebswellen, und die Flugzeugindustrie zieht Nutzen aus Faserverbundbauteilen, die den Treibstoffverbrauch senken.

Aufbau über mehrere Jahre

„Die Erschließung dieser Sparten ist eine spannende Zeit mit großen Herausforderungen für einen kleinen Mittelständler wie uns“, sagt der Geschäftsführer. Das glaubt man ihm gern, geht es doch darum, den Blick ungleich größerer Marktteilnehmer auf die Spitzentechnologie der AVANCO GmbH zu lenken. „Die Großen hatten uns bisher überhaupt nicht auf dem Schirm“, sagt Garbrecht. Der Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit großen Playern erstreckt sich über mehrere Jahre, erzählt er. In dieser Zeit geht es vor allem darum, Prototypen zu entwickeln und Kontakte zu knüpfen. „Und zwar so lange, bis ein potenzieller Kunde sagt: ‚Das könnte für eins unserer Produkte interessant sein‘“, erklärt Garbrecht.

Sich auf Augenhöhe begegnen

Das Herforder Unternehmen ist für die spannende Zeit bestens aufgestellt. Das betrifft auch die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, die technologisch fit und in der Lage sind, künftigen Geschäftspartnern auf Augenhöhe zu begegnen. „Wir können Bewerbern ein breites Aufgabenspektrum und Perspektiven bieten, die sie in Konzernen so meistens nicht finden“, sagt Holger Garbrecht. Noch unbeantwortet ist indes die Frage, ob die Innovationsstrategie sich aus eigener Kraft entwerfen lässt – oder ob ein strategischer Partner benötigt wird. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen mag: Das Ziel, mit der epochalen Innovation von 1981 in höchst profitable Märkte vorzudringen, steht felsenfest.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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