Unternehmens­portrait

AUMÜLLER AUMATIC GmbH

2024

Elektronik/Elektrotechnik

Baugewerbe/Handwerk Immobilien/Facility-Management Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse B

8 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Günther Jonas (Geschäftsführer BTR GmbH), Markus Mayer (Leitung IT), Alexander Birner (Leiter Produktmanagement), Ramona Meinzer (Geschäftsführender Gesellschafter), Seyhan Tosun (Leitung Einkauf und Qualitätssicherung), Norbert Holzhammer (Vertriebsleiter), Jürgen Sattich (Leitung Produktion)

Die Fenstersprinter

INNOVATOR DES JAHRES

Frisches Know-how macht erfolgreich. Das zeigt auch das Beispiel der AUMÜLLER AUMATIC GmbH. Die Herstellerin von Antrieben und Steuerungen rund um die Automatisierung von Fenstern folgt systematisch dem Open-Innovation-Ansatz. So holt das Team regelmäßig Experten und Hochschulen mit ins Boot und kommt damit viel schneller als früher zu Innovationserfolgen. Zuletzt entstand auf diese Weise sogar ein neues Geschäftsmodell: Fenster, die sich eigenständig melden, bevor es zu einer Fehlfunktion kommt.

Automatisierte Fensterlösungen und die firmeninternen Prozesse noch innovativer machen: Für dieses Ziel hat die AUMÜLLER AUMATIC GmbH 2023 eine neue Abteilung gegründet. Im Bereich Unternehmensentwicklung dreht sich seitdem alles darum, neue Technologien und Methoden zu identifizieren und sie für das Unternehmen nutzbar zu machen: „Immer wieder arbeiten wir dafür ganz gezielt mit Experten und Forschern zusammen“, erläutert die Geschäftsführerin Ramona Meinzer.

Die Design-Sprinter

Die Investitionen in neues Know-how zahlte sich sehr schnell aus für den Mittelständler: „Vorentwicklungen, für die wir früher knapp zwei Jahre benötigten, entstehen bei uns heute in wenigen Tagen“, berichtet Meinzer. Dafür hat das Team die Methode „Design Sprint“ zusammen mit Experten Schritt für Schritt im Unternehmen verankert. Bei dieser Vorgehensweise kommen von Anfang an Kunden, Vertriebler, Partner und Entwickler an einen Tisch. Gemeinsam loten die Stakeholder Anforderungen, Wünsche und Machbarkeit systematisch aus. „Nach fünf Tagen wissen wir genau, was eine Zielgruppe braucht und ob eine Idee für die Produktentwicklung trägt“, erklärt Meinzer. Eine weitere Methode, die bei der Strategieentwicklung und Prozessoptimierung Einzug gefunden hat, ist „Lego Serious Play“. „Komplexe Problemstellungen werden bei Aumüller jetzt spielerisch und kreativ gelöst“, fügt die Geschäftsführerin hinzu.

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Fenster, die kommunizieren

Eine erfolgreiche Kooperation mit der Technischen Hochschule Augsburg mündete sogar in einem neuen Geschäftsmodell: „Zusammen mit Forschern hat unser Team Lösungen entwickelt, um in den Fenstern Informationen zu sammeln, aufzubereiten und zu nutzen“, erzählt Meinzer. Eine Software wertet die Daten aus und informiert bei Bedarf automatisch den Kunden, wenn eine Wartung oder Reparatur ansteht. Damit ist der Mittelständler innerhalb kurzer Zeit in das große Trendthema „Predictive Maintenance“ eingestiegen. Und erweist sich damit als Vorreiter, der entschlossen in Richtung Zukunft steuert.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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