Unternehmens­portrait

AP&S International GmbH

Anlagen-/Maschinenbau

Größenklasse B

3 Teilnahmen

Breit aufgestellt in die Zukunft

Halbleiterchips sind aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Im Auto steuern sie zum Beispiel die Einparkhilfe oder lösen Airbags aus. Das Ausgangsmaterial dieser Chips sind sogenannte Wafer. Die AP&S International GmbH hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Nassprozessanlagen spezialisiert, in denen Wafer geätzt, beschichtet und gereinigt werden. Ein reges Innovationsklima und gute Kontakte zur Wissenschaft sind die Bausteine für den Erfolg dieses Mittelständlers.

„E-Mobilität ist für uns ein wichtiges Thema“, sagt die Geschäftsführerin Alexandra Laufer-Müller. Während der Coronakrise hat sich AP&S breiter aufgestellt. Auch die Halbleiterhersteller gewinnen neue Kunden: In der Schifffahrt, im E-Bike-Segment und im 5-G-Netzausbau finden Chips und dementsprechend Nassbänke zur Produktion dieser Chips Verwendung.

Kreativer Austausch für Bestleistungen

Diese hochaktuellen Themen und die Komplexität der Kundenbedürfnisse erfordern den vollen Einsatz der Mitarbeiter. Durchschnittlich zehn Tage im Jahr bilden sich Beschäftigte aus allen Bereichen daher weiter, meist mittels Inhouseschulungen oder Fachgruppentreffen im „wvib“, dem Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e. V. Eine ungewöhnliche Maßnahme, um den kreativen Austausch untereinander zu fördern, ist die Jobrotation. „Wir lassen unsere Mitarbeiter wochenweise in anderen Abteilungen arbeiten“, erzählt Laufer-Müller. „Das erweitert den Blick und lässt oft neue Teams mit innovativen Ideen entstehen.“ Jeder Mitarbeiter brachte im Jahr 2020 durchschnittlich drei neue Ideen ein; darunter war auch die Anregung zu einer Fehlermeldung per QR-Code, die automatisch an den Bereichsverantwortlichen gemeldet wird.

Kreislauf der Ideen

Für diesen Sondermaschinenhersteller sind Kooperationen mit wissenschaftlichen Instituten Teil der täglichen Arbeit. Im Rahmen von Projekten mit Fraunhofer-Instituten oder Förderprojekten wie mit dem IPCEI erwirbt man aktuelles Wissen, das Laufer-Müller als Ansprechpartnerin für Digitalisierung im „wvib“ weitergibt. Auch die gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen tepcon entwickelten Digitalisierungslösungen helfen AP&S und den Betrieben der Region. „Während der Coronakrise haben wir per Augmented Reality ein digitales Konzept entworfen, mit dem Aufbauanleitungen für eine Maschine einfach erstellt und abgerufen werden können“, erzählt die Geschäftsführerin. Von dieser Idee konnten auch andere Maschinenbauer profitieren – eine Bestätigung der innovativen Rolle, die AP&S nicht nur in der Halbleiterindustrie spielt, sondern auch für die Digitalisierung im Mittelstand.

Jetzt last minute anmelden!

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Sichern Sie sich noch last minute einen Startplatz!

Jetzt teilnehmen!

Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

E  riedl-strasser@compamedia.de
T  07551 94986-44