Unternehmens­portrait

ANSMANN AG

2023

Elektronik/Elektrotechnik

Größenklasse C

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Markus Fürst (Vorstand), Patrick Megerle (Leitung Innovationsmanagement, Produktion und Qualitätswesen), Alfred Bergold (Innovationsmanagement)

Heute schon an übermorgen denken

1991 gegründet, gehört die ANSMANN AG mit ihren Geschäftsbereichen „Consumer“ und „Industrial“ heute zu den international führenden Unternehmen für Batterie, Akku, Lade- und Antriebstechnik sowie für Lichttechnologie.

Innovationsmanagement lässt sich nicht nebenher gestalten, denn die Themen für das Morgen und das Übermorgen dürfen nicht vom Tagesgeschäft überlagert werden. Genau deshalb hat die ANSMANN AG 2021 eine eigene Abteilung für Innovations, Technologie- und Prozessmanagement geschaffen. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben: die Bearbeitung und Steuerung von Forschungs- und Open-Innovation-Projekten, oftmals in Zusammenarbeit mit staatlich geförderten Forschungsinstituten.

Als Systemlieferant mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von elektronischen Baugruppen und Stromversorgungen ist die ANSMANN AG bei vielen Industriekunden gefragt. Privatanwendern hingegen bietet sie leistungsstarke Akkulösungen für den Alltag. Der Mittelständler, der in der TOP 100-Bewertungskategorie „Außenorientierung/Open Innovation“ Bestnoten erzielte, arbeitet schon heute an nachhaltigen Energie- und Speicherlösungen der Zukunft. Dabei setzt er in der Regel auf Partnerschaften, die ihm viel neues Knowhow bringen. In wichtigen aktuellen Verbundforschungsprojekten befasst man sich derzeit mit dem Recycling und der Wiederverwertung von Akkus und Speichersystemen.

Recycling von Batteriesystemen

So ist das Unternehmen einer von fünf Partnern und zudem Projektkoordinator in einem Konsortium zum Thema „Variantenflexible und automatisierte Trennung von Verbindungen im Demontageprozess von Batteriesystemen“. Dabei geht es darum, den Recyclingprozess für Akkupacks zu standardisieren und zu automatisieren. Das betrifft ANSMANN unmittelbar, denn um Akkupacks zuverlässig maschinell recyceln zu können, müssen sie künftig auch anders gebaut werden. Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie entwickelt man derzeit auch neuartige hybride Energiesysteme für fahrerlose Transportsysteme. Die Idee: Durch die Kombination von Lithium-Ionen-Akkus mit Superkondensatoren könnten Flurförderfahrzeuge, zum Beispiel Gabelstapler, in Zukunft deutlich leichter werden.

Kooperationen mit Startups

Die ANSMANN AG kooperiert aber nicht nur im Rahmen von Forschungsinitiativen, sondern beobachtet auch ständig, welche Startups mit welchen neuen Ideen auf den Markt drängen und wo sich Kooperationspotenziale ergeben. „Wir sind von dem Glauben abgekommen, dass wir alles selbst entwickeln müssen. Wir scannen daher, wo es gute Produkte und neue Entwicklungen gibt, an denen wir uns beteiligen können“, erklärt der Innovationsmanager Patrick Megerle. Für ihn und seine Kollegen ist klar: Die Welt von übermorgen gestaltet nicht einer für sich allein, sondern alle gemeinsam.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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