Unternehmens­portrait

ZAM eG

2023

Finanzen/Versicherung

Größenklasse B

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Bernd Märzluft (Vorstand), Sarah Horn (Vorstand)

Ein kreativer und intelligenter Schwarm

Die ZAM eG ist eingebettet in die genossenschaftliche Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken und bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und Kunden. Sie übernimmt in deren Namen die Steuerung und Überwachung der (IT)Dienstleister der Banken.

Ohne eine gelungene Innovationskultur sind neue Strategien oft zum Scheitern verurteilt. Diese Haltung hat die ZAM eG von Anfang an in ihrer DNA verankert. Ein ideenreiches Team des Mittelständlers ebnet Neuem daher konsequent den Weg. So bringt die Genossenschaft für zentrales Auslagerungsmanagement der Volks- und Raiffeisenbanken einen kräftigen Schub Kreativität ins regulierte Bankenwesen. Das funktioniert besonders gut nach dem Prinzip der „Schwarmintelligenz“: Was einer nicht kann, das können viele — das klassische Modell der Genossenschaften.

Innovativ war bei diesem Mittelständler bereits der Gründungsakt im Sommer 2020: „Dass sich Banken ein eigenständiges Unternehmen aufbauen, das ihre IT-Dienstleister regulationskonform steuert und überwacht, ist als Geschäftsmodell bis heute einmalig“, sagt Bernd Märzluft. Regulatorik und Innovation sind für den Vorstand der ZAM eG kein Gegensatz, sondern eine inspirierende Mischung: „Die Regulatorik im Bankenwesen ist starr, sie ändert sich aber auch rasant. Innovationen in der Umsetzung sind deswegen gleich doppelt wichtig.“

Die digitale Ideenbörse ist immer voll

Bis heute prägt das junge Unternehmen eine Startup-Kultur. Denn um neue Regeln innovativ anzuwenden, müssen die Mitarbeitenden Altes hinterfragen. „Das macht unsere Identität als Unternehmen aus“, erzählt Bernd Märzluft, der vor allem auf interdisziplinäre Teams setzt. „Diese gemischten Teams arbeiten sich stetig in neue Geschäftsfelder, Regeln und Vorgaben ein. Und entwickeln oft komplexe und überraschende Ansätze“, fügt die Vorständin Sarah Horn hinzu. Das Besondere: Fast alle Beschäftigten sind über ganz Deutschland verteilt und arbeiten aus dem Homeoffice. „Da sind die Hierarchien natürlich flach — die Freiheiten hingegen groß.“ Für Sarah Horn ist klar: Das Homeoffice schadet der Kreativität der Teams ganz und gar nicht.

Wie die Fische im Wasser

Expertentum und Teamwork — auch das passt hier gut zusammen: „Unsere Mitarbeitenden sind auf ihrem Fachgebiet oft Experten, dennoch lernt hier jeder von jedem. Diese Kräfte zu bündeln ist unsere wichtigste Aufgabe“, betont Sarah Horn. Das erinnert stark an das Konzept der „Schwarmintelligenz“, denn nicht nur Fische, auch Menschen treffen im regen Austausch klügere Entscheidungen. Und das wusste natürlich auch schon einer der Gründer der Volks- und Raiffeisenbanken, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, vor beinahe 200 Jahren: Von ihm stammt der Satz „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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