Unternehmens­portrait

Rittal GmbH & Co. KG

2023

Elektronik/Elektrotechnik

Größenklasse C

3 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Philipp Guth (Chief Technology Officer), Raphael Görner (Executive Vice President Business Unit Energy & Power Solutions)

Eine Familie – für drei digitale Zwillinge

Rittal betreibt eine der modernsten Schaltschrankfertigungen der Welt. Mithilfe seiner Schwestergesellschaften beschreitet das Unternehmen in seinem Werk in Haiger den Weg zur Smart Factory. Denn die Fabrik der Zukunft lebt von gebündelten Stärken.

Streit kommt in den besten Familien vor — nicht jedoch bei digitalen Zwillingen. Sie sind heute in der Industrie in aller Munde und bilden ein starkes Team. Genauso wie die Töchter der Friedhelm Loh Group: Die Rittal GmbH & Co. KG mit ihren Schwestergesellschaften Eplan, Cideon und German Edge Cloud stellen sich so auf, dass sie ihre Kunden mit ihrem Domänenwissen für genau diese Zwillinge fit für die Zukunft machen. Die Unternehmen treibt die Frage um, was ihre Kunden brauchen, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu sein.

„Wir sind überzeugt, dass Innovation jenseits von Produkten und Lösungen der Schlüssel dafür ist“, erklärt Markus Asch, der CEO von Rittal International. Die Organisation darauf auszurichten, in den Prozessen der Kunden zu denken, diese konsequent zu optimieren und damit nachhaltig Mehrwerte entlang der Wertschöpfungskette schaffen zu können, sei der Antrieb des Unternehmens. „Effizienz und Produktivität sind für unsere Kunden geschäftskritische Faktoren, verbunden mit der steigenden Komplexität der Kundenanforderungen und der hohen Veränderungsgeschwindigkeit. Produkte und Lösungen reichen nicht mehr, um wettbewerbsfähig zu bleiben“. Innovation bedeute für den Mittelständler, den Kunden in seiner Performance erfolgreich zu machen. Dafür müsse man in der Lage sein, in neuen Ökosystemen zu denken und auch danach zu handeln. „Wir schaffen das durch Standardisierung. Auf dieser Basis können wir Lösungen für die Zukunft entwickeln.“ sagt Asch.

Werk mit Vorbildfunktion

Das Rittal-Werk in Haiger, eine der modernsten Schaltschrankfertigungen weltweit, demonstriert mit seinen innovativen, durchgängigen Prozessen den großen Nutzen dieses Ansatzes. Es produziert bis zu 8.000 Kompaktschaltschränke pro Tag. „In Haiger entstehen täglich 18 Terabyte Daten. Zu wissen, welche davon wirklich wichtig sind, ist die große Aufgabe“, erläutert Markus Asch. Und Rittal löst sie — mit dem „ONCITE Digital Production System“. Dieses sammelt alle Anlagen, Produkt- und Fertigungsdaten. Anschließend werden sie harmonisiert, analysiert und transparent gemacht. So entsteht ein virtuelles Abbild der Fertigung, um Prozesse maximal zu optimieren.

Nachahmen erwünscht

Mit dem Weg zur „Smart Factory“ macht die Rittal GmbH & Co. KG anderen Unternehmen Mut. Der Systemspezialist hat sich auf die Fahne geschrieben, die Optimierung von Wertschöpfungsketten vorzumachen und selbst zu leben. Die Erfahrung teilt das hessische Unternehmen mit Sitz in Herborn mit Kunden und Partnern gleichermaßen. Die Botschaft: Es geht nur mit Kollaboration — technisch und menschlich. Eben wie in einer großen Familie.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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