Unternehmens­portrait
Interview Elisabeth und Horst Bruckmoser

MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH

2023

Medizintechnik

Gesundheitswesen

Größenklasse A

2 Auszeichnungen

Unser starkes Gemeinschaftsgefühl ist die Basis unseres Erfolgs.“

Elisabeth und Horst Bruckmoser, Geschäftsführer

v. l. n. r.: Horst Michael Bruckmoser (Inhaber/ Geschäftsführer), Elisabeth Bruckmoser (Geschäftsführer)

Prävention für ein gesundes Leben

MICRO-MEDICAL vertreibt Produkte aus der Medizintechnik. Dazu zählen etwa Geräte zur Diagnostik, für die Endoskopie und COVID19-Produkte.

Gesundheit ganzheitlich zu betrachten, das ist Elisabeth und Horst Bruckmoser wichtig. Aus diesem Grund entwickelten sie ihre MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH im ländlichen Senftenberg in Brandenburg vom Händler für Diagnostikgeräte zum Dienstleister für Gesundheitsprävention. Und ständig kommen neue Geschäftsbereiche und Spinoffs dazu. In nur drei Jahren wuchs die Belegschaft von 2 auf 23 Menschen. Der Umsatz stieg allein 2022 von 12 auf 63 Mio. Euro.

Durch den Verkauf von Diagnostikgeräten ist MICRO-MEDICAL Instrumente permanent in Kontakt mit Apotheken, Krankenhäusern und Laboren. So hören die Mitarbeiter früh, wenn neue Bedarfe entstehen. Die Prozesse sind schlank: „Wir können schnell reagieren, weil wir kein Fremdkapital brauchen und schnell entscheiden können“, erklärt Elisabeth Bruckmoser. Im Team wird diskutiert, ob sich ein neues Projekt oder Geschäftsfeld lohnt. Wenn sich alle einig sind, legen sie gemeinsam mit voller Kraft los.

Neues Immunanalyse-Zentrum in zwei Monaten

Während der Coronazeit konnte MICRO-MEDICAL so in kürzester Zeit einen Antikörpertest und Schutzprodukte auf den Markt bringen. Auch drei Patente hält die Medizintechnikfirma inzwischen. Wie effizient ihre Prozesse organisiert sind, veranschaulicht ein Projekt aus dem Jahr 2022: In nur zwei Monaten baute das Ehepaar Bruckmoser in Dresden ein Immunanalyse-Zentrum auf. Weitere Zentren in Berlin, Potsdam und Wien folgten. Derzeit optimiert das Team die Prozesse für dieses Projekt noch weiter, doch finanziell lohnt es sich schon heute. Es hat einen deutlichen Anteil am starken Umsatzwachstum von MICRO-MEDICAL. Mit ihrem Konzept einer Untersuchung des Mikrobioms im Darm, der Verfügbarkeit von Mikronährstoffen und der ATP-Balance der Mitochondrien stößt das Unternehmen in eine Marktlücke vor. Weitere Standorte sollen bald in Form eines Franchisesystems folgen.

Viele Projekte gleichzeitig

Das kleine Team, das aus nur 23 Mitarbeitern besteht, schafft es dank schneller Absprachen und einer hohen Motivation, sehr viele Projekte gleichzeitig zu bearbeiten. So möchte das Unternehmerehepaar mit einem weiteren Angebot Urlaub und Gesundheitsprävention verbinden und dadurch gleichzeitig seine Heimat Lausitzer Seenland stärken. Ein entsprechendes Portfolio baut das Team gerade auf. Ein Intensivmobil in Form eines Feuerwehrautos zum Transport schwer kranker Kinder ins Krankenhaus oder ein besonderes Babybett zeugen davon, dass das Team nicht nur zahlreiche gute Ideen hat, sondern sie auch zielstrebig zur Marktreife weiterentwickelt.

Was die Grundlage für das hervorragende Innovationsklima bei MICRO-MEDICAL ist, erklären Elisabeth und Horst Bruckmoser.

Was tun Sie, um Ihre Belegschaft zu kreativen Ideen zu ermutigen?

Bei uns herrscht eine Firmenkultur der Offenheit mit ganz wenigen Hierarchieebenen. So kann jederzeit jeder zu uns kommen, Fragen stellen oder auch Anregungen geben. Alle kennen das Unternehmen und wissen, was wir erreichen wollen. Wir haben auch einen transparenten Personalauswahlprozess, in dem die Mitarbeiter mitbestimmen können, wer neu ins Team aufgenommen wird. Auch dadurch entsteht ein starkes Wirgefühl. Und jeder kann an jeder Position arbeiten. Einmal am Tag kommen wir zu einer gemeinsamen Mittagspause zusammen und tauschen uns aus, das stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Sie legen viel Wert auf die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter. In welchen Bereichen besonders?

Für uns als Medizintechnikfirma spielen Fortbildungen im Qualitätsmanagement und in der Zulassung eine große Rolle. Darin investieren wir sehr viel Zeit und Geld, die Anforderungen sind hoch. Früher haben wir auch viele Managementseminare besucht. Außerdem schulen wir uns im Team gegenseitig, jeder hält mal einen Vortrag über ein Thema.

Werden bei Ihnen Mitarbeiter ausgezeichnet, die gute Ideen einbringen?

Wir finden es nicht gut, jemanden besonders hervorzuheben. Wir feiern viel gemeinsam oder fahren mit dem gesamten Team weg. Aber immer als Ganzes, es zählt die Gemeinschaft. Wir legen Wert darauf, im Alltag viel zu loben. Und am Jahresende gibt es für jeden eine Erfolgsbeteiligung, aber für alle die gleiche. Aus früheren Arbeitsverhältnissen wissen wir: Am wichtigsten ist es, dass sich alle wertgeschätzt fühlen.

Wie schaffen Sie es, dass neue Ideen auch wirklich realisiert werden?

Bei uns ist erst mal alles erlaubt, dazu gehört auch konstruktive Kritik. Wir sind ein sehr diverses Team mit unterschiedlichen Grundkenntnissen und Erfahrungen, die alle mit einfließen. Die meisten Ideen kommen von unseren Mitarbeitern oder von unseren Kunden. Wir besprechen sie dann in unserem offenen Zirkel. Wenn sich alle einig sind, wird eine gute Idee schnell realisiert. Es kann viel Geld gespart werden, wenn die Mitarbeiter aktiv mitdenken, weil sie sich für das Unternehmen verantwortlich fühlen. Wir freuen uns sehr darüber, dass dies bei uns der Fall ist.

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Anna Riedl-Strasser

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