Unternehmens­portrait

Jökel Bau GmbH & Co. KG

2020

Baugewerbe/Handwerk

Größenklasse B

1 Teilnahme

Hier wird anders gebaut

Rohbau, Tiefbau oder groß angelegte Bauträgerprojekte – die Jökel Bau GmbH & Co. KG aus dem südhessischen Schlüchtern ist eine klassische Baufirma und macht doch alles anders: schlankes Projektmanagement in heterogenen Teams, absolute Transparenz in der Belegschaft und ein eigenes IT-Start-up, das diesen Bauexperten digitale Lösungen auf den Leib programmiert. Zu einem nachhaltigem Erfolg gibt es für die Geschäftsführer nur einen Schlüssel, nämlich bis spätestens 2027 zu den innovativsten Bauunternehmen Deutschlands zu gehören.

133 Jahre gibt es Jökel Bau schon. Seit 2001 führen die beiden Brüder Peter und Stefan Jökel den Betrieb in fünfter Generation. „Wir haben damals sehr jung die Geschäfte übernommen“, erzählt Peter Jökel. „Da kann man noch nicht mit Erfahrung führen, sondern nur gemeinsam mit den Mitarbeitern.“ In ihrer Vision für 2027 legen die Brüder den Fokus auf die Begeisterung ihrer 128 Beschäftigten, auf die Optimierung der Bauprozesse sowie auf die Entwicklung von Organisations- und Sozialinnovationen.

Dialog als Basis für effizientes Arbeiten

Eine solche Sozialinnovation ist der „Jökeldialog“: ein digitales Tool, mit dem der Mitarbeiter monatlich sich selbst, sein Team, seine Führungskraft und das Unternehmen bewertet und mit seinem Vorgesetzten in Dialog tritt. Diese ausgeprägte Diskussionskultur fördert den Entwicklungsprozess, und das überträgt sich auch auf die Kundenprojekte. Bauvorhaben werden nach dem agilen Prinzip des Lean-Construction-Managements bearbeitet. „Projektteams, die alle zusammen an einem Tisch ein Bauvorhaben betreuen, sind in unserer Branche kein Standard“, erklärt Stefan Jökel. Er hingegen legt Wert darauf, dass interne Mitarbeiter, externe Statiker, Ingenieure und Planungsbüros direkt zusammenkommen und von A bis Z alles gemeinsam und effizient im Sinne des Kunden planen.

IT-Entwicklungen für besseres Bauen

Die Jökel-Brüder wollen mit ihrem Unternehmen zu den innovativsten Baubetrieben Deutschlands gehören und konzentrieren sich dabei ganz besonders auf digitale Entwicklungen. Das Start-up tabya ist die interne IT-Ideenschmiede und entwickelt individuelle Lösungen für Bauprozesse: etwa ein digitales Bauhofmanagement, einen Konfigurator zur Ausstattung von Wohnungen oder einen Planserver zur Kennzeichnung und Verwaltung von Bauplänen. Von tabya stammt auch die digitale Infrastruktur des „Jökeldialogs“. „Bei allem, was wir tun, steht Transparenz absolut im Vordergrund“, erklärt Peter Jökel. „Gegenüber unseren Kunden, Lieferanten und, ganz wichtig, gegenüber unseren Mitarbeitern.“ Die sind jeden Tag bestrebt, das Unternehmen besser zu machen – und dazu ist Innovation der Schlüssel.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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