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Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung

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Weitere Branchen: Pflege/Senioren
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Westfalenweg 210 42111 Wuppertal
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Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung

Frischer Wind für die Pflege


Die Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung darf getrost als „ehrwürdig“ bezeichnet werden. Denn diese von einem wohlhabenden Bürger ins Leben gerufene Einrichtung kümmert sich bereits seit 1965 in Wuppertal um das Wohl älterer Menschen. Altbacken ist sie gleichwohl nicht – im Gegenteil: Aus der Betreiberfirma eines damals schon modernen Senioren­pflegeheims ist inzwischen ein breit aufgestelltes mittelständisches Care-Unternehmen erwachsen, das mit zeitgemäßen Ideen für eine moderne Altenpflege aufwarten kann.

Leiten lässt sich die Stiftung von der Überzeugung, dass auch hilfebedürftigen älteren Menschen der Anspruch gebührt, ein eigenständiges Leben zu führen. Zusätzlich zur herkömmlichen stationären Dauerbeherbergung im stiftungseigenen Pflegeheim, das über rund 90 Plätze verfügt, hat man deshalb eine Reihe neuer Unterbringungs- und Betreuungsangebote für Senioren entwickelt.

Zeitgemäße Formate

Dem Branchentrend folgend, konzentriert man sich dabei auf den Wunsch der Betreuten, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben – und für den Fall, dass dies aus medizinischen Gründen nicht machbar ist, auf eine Individualisierung der Pflegeleistungen. Deshalb wurde 2018 unter dem Dach der Stiftung ein ambulanter Dienst aus der Taufe gehoben, der Hilfebedürftige in der gewohnten Umgebung professionell pflegt, aber auch mit Beratung und Besorgungen zur Seite steht. Schon seit Längerem macht sich die Stiftung zudem mit Angeboten zum betreuten Wohnen einen Namen: 37 stiftungseigene Appartements, barrierefrei und notfallkompatibel eingerichtet, bieten Senioren die Vorteile eines Privatlebens mit Hilfe­garantie. Dazu kommt ein weiteres innovatives Format mit dem Namen „Service-Wohnen“: Bewohner dieser 47 Domizile kommen in den Genuss eines Leistungsangebots, das von der Brötchenlieferung bis zum Friseurbesuch alle alltäglichen Notwendigkeiten abdeckt und überdies im Bedarfsfall Pflegeunterstützung und medizinische Hilfe sichert.

Rechtzeitig investieren

Ausruhen auf dem Erreichten will sich dieser rührige Dienstleister indes nicht. Aktuell arbeitet er etwa an Konzepten für eine bessere Quartiersarbeit. „Natürlich müssen wir langfristige Ziele verfolgen. Aber um am Ball zu bleiben, dürfen wir auch nicht verpassen, rechtzeitig in neue Angebote zu investieren“, sagt der Geschäftsführer Thomas Kirst. Dass die Geschäftsleitung dabei nicht allein top-down agiert, sondern gezielt zu Bottom-up-Initiativen der 90 Beschäftigten ermuntert, spricht für ihre Vorausschau. Denn gerade für die Pflege gilt, dass die Mitarbeiter am besten wissen, was die Kundschaft will.

Bild von Jan Meyer, Birgit Steinbrink und Thomas Kirst
Jan Meyer, Birgit Steinbrink und Thomas Kirst
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