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PSI Logistics GmbH

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Weitere Branchen: Transport/Verkehr/Logistik
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PSI Logistics GmbH - 1

Vordersitz statt Hinterbank


In einem Jahr um stolze 20 % organisch zu wachsen, das gelingt nur den allerwenigsten Unternehmen. Die PSI Logistics GmbH, die Teil der PSI Software AG ist, kann sich dessen mit Fug und Recht rühmen. Die Erklärung: Sie gestaltet nicht weniger als die Zukunft der Automobilindustrie und des Flughafenbetriebs mit. Schon hat die Geschäftsführung um Dr. Giovanni Prestifilippo und Sascha Tepuric ein neues lukratives Geschäftsfeld ausgemacht – autonomes Fahren in der Logistik.

Autonomes Fahren, neuronale Netze, Blockchain: Diese Begriffe setzen sich im Wortschatz der Deutschen mehr und mehr fest. Doch in Berührung mit den Zukunftstechnologien kommen derzeit nur die wenigsten. Die Beschäftigten der PSI mit ihren Standorten in Berlin, Dortmund und Aschaffenburg hingegen haben damit jeden Tag zu tun, etwa mit selbstfahrenden Autos: Zusammen mit der e.Go Mobile AG und der RWTH Aachen rüsten sie 2019 Elektrofahrzeuge mit Sensoren und Software aus. Die E-Autos sollen danach im Schritttempo erste Fahrversuche machen, ganz ohne Menschenhand. „Vielerorts werden neuronale Netze erst seit zwei Jahren gehypt, wir aber sammeln seit mehr als 30 Jahren konkrete Erfahrungen damit“, berichtet Dr. Prestifilippo.

Defekte Koffer blitzschnell erkannt

Die Basis dieser Software wird schon seit geraumer Zeit beim Flughafenbetrieb angewendet: Am Flughafen Hamburg hat das Unternehmen die 200 Kameras der Gepäckförderanlage mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Zuvor mit 2.000 Bildern von Koffern gespeist, filtert die Software blitzschnell heraus, welche Gepäckstücke defekt sind. Mehr noch: Der Flughafenbetreiber kann auf diese Weise rasch differenzieren, ob die Koffer schon lädiert das Band erreicht haben oder durch Unachtsamkeit beschädigt worden sind.

Vielfältige Erfolgsfaktoren

Für derlei Projekte kombiniert die PSI agile Arbeitsmethoden mit dem klassischen Projektmanagement. „Die Maxime unserer Firma ist: Wir stellen die bessere vor die schnellere Lösung“, sagt der Geschäftsführer Sascha Tepuric. Seine Mannschaft, die aus Softwareentwicklern, Informatikern, aber auch aus Maschinenbauern, Elektrotechnikern und Betriebswirten besteht, hat einen sehr großen Gestaltungsspielraum bei der Arbeit. Flexible Arbeitszeiten, Überstundenausgleich und die aktive Beteiligungsmöglichkeit an der Entwicklung von Benefits sind zusätzliche Erfolgsfaktoren. Derart motiviert stürzen sich einige der Teams schon in die nächsten Projekte: die branchenübergreifende Verbesserung der Logistik im Flughafen, im Lager oder in der gesamten Lieferkette.

Bild von Dr. Giovanni Prestifilippo und Sascha Tepuric
Dr. Giovanni Prestifilippo und Sascha Tepuric
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