Infos zu
TOP 100
anfordern

Masterflex Group

Icon für Chemie/Kunststoff Chemie/Kunststoff
Icon für Standort Adresse
Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen
Weitere Standorte

38820 Halberstadt

Icon für Anzahl der Mitarbeiter oder Beschäftigten Beschäftigte
650
Stern-Icon für Teilnahmehinweis TOP 100-Teilnahmen
2
Masterflex Group

Vernetzt und intelligent


Wer glaubt, ein Schlauch sei ein triviales C-Produkt, irrt: Die Masterflex Group erzeugt Schläuche für Robotersteuerungen und die Medizin, und sie entwirft und liefert Leichtgewichtschläuche für die Luft- und Raumfahrt. Sie hat beheizbare und absolut feuerfeste Schläuche im Angebot. Und sie bietet ihren Kunden mittlerweile auch schlaue Schläuche an – ausgerüstet mit einer Sensorik, die die Temperatur kontrolliert und bei Verschleiß warnt.

Ob nun bei der Fleima-Plastic GmbH, bei der Novoplast Schlauchtechnik GmbH oder in der Masterflex-Zentrale in Gelsenkirchen: Die Ingenieure und Entwickler der Masterflex Group kreieren permanent innovative Materialien und Produkte. Etwa 15 hoch qualifizierte Mitarbeiter befassen sich mit den Innovationsentwicklungen im Unternehmen. Sie erproben neue Materialien, erschaffen antistatische Schläuche mit einer Zulassung für den Lebensmittelbereich und beheizbare Schläuche, durch die flüssige Schokolade und andere dickflüssige Stoffe transportiert werden können. Vor allem jedoch arbeiten sie am Schlauch 4.0, dem mit Sensoren versehenen, in digitale Prozesse integrierten Hightechschlauch.

Schläuche mit Sensorik

Ihre vernetzungsfähigen und intelligenten Schläuche und Verbindungsprodukte vertreibt die Gruppe mittlerweile unter dem Namen AMPIUS. Viele dieser Hightechschläuche entwickelt sie gemeinsam mit Kunden für deren spezifische Anforderungen. Sie können mit einer Sensorik ausgerüstet werden, die in Echtzeit mitteilt, ob der Schlauch korrekt verbaut ist, ob er eine Wartung benötigt oder ob er ausgetauscht werden muss. Über die Sensoren lassen sich außerdem Potenzialschwankungen elektrischer Widerstände feststellen, die in Echtzeit weitergegeben werden. Mittelfristig werden Sensorik und digitale Komponenten noch viel mehr möglich machen – etwa das Messen von Temperaturschwankungen und das Optimieren der Schlaucheinsätze.

Voll automatisierte Produktionslinien

Die Digitalisierung prägt auch die internen Abläufe, die oftmals schon digitalisiert sind und immer stärker auf die Anforderungen der Industrie 4.0 ausgerichtet werden. So hat man nach einer vorangegangenen dreijährigen Entwicklungsphase 2017 die erste und 2018 die zweite voll vernetzte, voll automatisierte Extrusionslinie für Spiralschläuche in der Produktion eingeführt. Ganz klar: Eine Firmengruppe, die vernetzte und intelligente Schläuche entwickelt und vertreibt, gestaltet natürlich auch ihre eigenen Produktionsprozesse vernetzt und intelligent.

Bild von Dr. Andreas Bastin
Dr. Andreas Bastin
Icon für VorstandVorstand