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Edelstahl-Mechanik GmbH

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Edelstahl-Mechanik GmbH - 1

Fertigung aus einem Guss


Mit 462 Metern und 87 Etagen ist das Lakhta-Center im russischen St. Petersburg das höchste Gebäude Europas. Bei der Herstellung der 20 Meter hohen Turmspitze in Form einer Silbernadel war die Edelstahl-Mechanik GmbH aus Göppingen beteiligt: 20 Tonnen hochfester Edelstahl wurden dafür verarbeitet und in drei Teilen vor Ort zusammengeschraubt. „Das bleibt für die Ewigkeit und motiviert auch unsere Mitarbeiter“, sagt der Geschäftsführer Josef Eisele sichtlich erfreut.

Seine Spuren hinterlassen hat dieser Mittelständler aber auch bei dem neuen Apple-Gebäudekomplex, einem 1,6 Kilometer langen Ring aus Stahl und Glas in Cupertino im Silicon Valley. Derzeit ist er erneut auf der anderen Seite des großen Teichs aktiv, er liefert die Teile für eine neue Sonnen- und Windschutzfassade der Harvard Universität. Die berühmte Hochschule in der Nähe von Boston hatte diese Veredelung schon lange geplant, die Kosten dafür waren aber bislang zu hoch. „Dank unserer innovativen Technik, des Hydroforming, ist das für die planenden Architekten jetzt finanzierbar“, erklärt Eisele. Bei diesem Verfahren werden Bleche mit Wasser oder Öl geformt, indem das Material mit der Flüssigkeit und hohem Druck von bis zu 4.000 Bar in die gewünschte Form gebracht wird – ganz ohne Kratzer zu hinterlassen.

Leidenschaft für Edelstahl

Edelstahl ist der Werkstoff, für den das Herz des 64-jährigen Firmengründers schlägt. Aber auch Aluminium, Stahl und Kunststoffe werden von seinem Unternehmen verarbeitet. Innovation spiegelt sich für Eisele wider in neuen Produktionsformen, aber auch in Zuverlässigkeit, Professionalität und Flexibilität sowie in schnellen Lieferzeiten. Ein innovativer Ansatz ist zudem die Diversifikation beim Kundenstamm, der von der Lebensmittelindustrie über den Fahrzeugbau, die Bau-und Gebäudetechnik bis zur Pharma- und Medizintechnik reicht. „Wir beliefern nahezu alle Branchen“, sagt der Geschäftsführer.

Seit 30 Jahren im Wachstum

Die Stärke seines Unternehmens sieht Eisele in der Kombination aus Erfahrung und Innovationsfreude sowie in der Fertigung aus einem Guss: Nahezu alle Prozesse finden im eigenen Haus statt. Seit 30 Jahren wächst die Firma kontinuierlich, die Produktionshallen wurden stetig erweitert. Begonnen hat alles 1985 mit dem Unterwasser-Plasma-Schneiden, zwei Jahre später kaufte Eisele den ersten CO2-Laser, und 1991 führte er in die Edelstahl-Laser-Technik ein. Er sieht den Betrieb als Partner der Kunden, für die er nicht nur ein Fertigungsunternehmen sein möchte, sondern ein professioneller Berater und Dienstleister für die Entwicklung und die Konstruktion.

Bild von Josef Eisele
Josef Eisele
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